Seite 6 von 24

Erster Kontakt mit dem Atlantik

Der Donnerstag begann mit angenehmen Temperaturen, sodass wir draußen Frühstück essen konnten. Nach dem alles wieder an Ort und Stelle verstaut war – im Wohnmobil darf ja beim Fahren nichts herumliegen – gab es noch frisches Wasser und eine Toilettenleerung. Frisch ausgestattet fuhren wir nach Setúbal rein. Hier konnten wir eine Markthalle besuchen, in der Obst und Gemüse, frischer Fisch, Fleisch und ein klein wenig Kunsthandwerk verkauft wurde. Während eines kleinen Spaziergangs schauten wir uns noch die Innenstadt an, bevor wir mit einer kleinen Fähre 30 Minuten nach Tróia übersetzten.

Nun wurde die Landschaft karger. Der Boden scheint hier in der Nähe der Küste noch sehr sandig zu sein, sodass nichts Großes oder Stabiles darauf wächst. Die Bevölkerungsdichte nahm auch deutlich ab, sodass die Fahrten jetzt nochmal deutlich ruhiger wurden.
In Comporta bogen wir zum Strand Praia da Comporta ab und steckten die Füße in den recht kalten Atlantik. Die Wellen und der weite Strand erinnerten uns unweigerlich an Australien.
In Sines schauten wir uns die Altstadt an. Doch hier war nun nach der Saison nicht mehr viel los. Dafür gab es Ausblicke auf Ölraffinerien, -tanks und -rohre, denn in Sines ist die Ölverarbeitung zu Hause, was zu gutem Einkommen in der Stadt sorgt und damit auch das Erscheinungsbild positiv beeinflusst.
Nun stehen wir irgendwo im Nirgendwo auf einem kleinen, privaten Campingplatz mit wenigen anderen WoMos und genossen heute erstmals ein selbstgekochtes Essen, wieder unter freiem Himmel.

Los geht‘s mit dem Wohnmobil

Da wir am Dienstag das Wohnmobil erst nachmittags in Empfang nehmen konnten, verbachten wir den Vormittag noch einmal in Lissabon. Nach einem leckeren Frühstück in einem Café um die Ecke ging es ein wenig shoppen. Unsere Spazierrunde führte uns noch zum Platz Praça Dom Pedro IV, den bisher nur Mathias bei Nacht gesehen hatte, bzw. wir alle vom Aussichtsturm. Weiter ging es in die historische Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen. Die Altstadt, in der unsere Ferienwohnung lag, war schon nicht mehr ganz so alt und deutlich strukturierter mit langen geraden Straßen. Nach einem etwas kleineren Mittagessen ging es dann mit dem Taxi zum Wohnmobilverleiher.

Das Abholen gestaltete sich mal wieder als etwas langwieriger – nach ca. 2,5h konnten wir endlich vom Hof fahren. Nun wohnen wir in einem 6-Bett-Wohnmobil. Die Kinder haben sich wieder den Alkoven ausgesucht und wir Eltern schlafen hinten. Somit bleibt der Esstisch immer frei für sonstige Aktivitäten.
Unsere erste Fahrt führte uns gleich zu ALDI in der Nachbarschaft, da der Verkehr um halb Sechs ordentlich im ganze Gange war und wir die Zeit besser nutzen wollten. Mit dem Nötigsten ausgetattet ging es dann eine gute Stunde gen Süden. Über die Autobahnen Lissabons kamen wir teils im Stau zur großen Brücke Ponte 25 de Abril, die uns über den Tajo führte. Im Dunkeln, nach 20 Uhr, kam wir bei unser ersten Unterkunft an: Ein Stellplatz auf dem privaten Grundstück von Paulo. Er hatte noch eine Ferienwohnung und zwei weitere WoMo-Stellplätze. Nach einem schnellen Abendessen ging es dann k.o. ins Bett.

Der Mittwoch fing regnerisch an, doch zur Abfahrt riss der Himmel langsam auf. So konnten wir nun die Umgebung im Hellen begutachten. Alles sieht ein bisschen heruntergekommener aus. Hier und da bröckelt der Putz oder sind die Flächen nicht sehr gepflegt. Gehwege gibt es hier auf dem Land auch deutlich weniger und die Straßen sind recht holprig.
Unser erster Ausflug heute führte uns in eine nahegelegene Fliesenmanufaktur. Hier zeigte uns ein freundlichen Mitarbeiter, wie der Ton zunächst gerollt und dann die Fliese ausgeschnitten wird. Nach dem Trocknen und Brennen kann sie bemalt bzw. glasiert werden. Hier in Portugal nutzen sie dafür eine spezielle Glasur, die auch feine Malereien ermöglicht, ohne dass die Farbe beim Brennen zerläuft.

Weiter ging es in Richtung Sesimbra. Zunächst hielten wir an der Burg hoch oben über dem Dorf und spazierten eine Runde auf der Burgmauer. In Sesimbra gab es leckeren Fisch zum Mittag und einen Strand. Nach einem Eis stiegen wir wieder in unser WoMo und kürzten erst einmal die Hosen. Es war mit etwa 23°C angenehm warm.

Weiter ging die Fahrt in Richtung Setúbal. Nach einem kurzen Schwenk über einen Supermarkt, wo wir uns noch einen Toaster kauften, fuhren wir durch den Naturpark Parque Natural da Arrábida, wo uns neben einer Schotterstraße schöne Ausblicke und Sandstrände am Wegesrand begleiteten.
Den Campingplatz erreichten wir gegen 16 Uhr im Hellen, sodass wir es uns draußen gemütlich machen konnten und die Kinder noch ein bisschen Zeit zum Spielen auf dem Areal hatten. Zum Abendessen mit Meerblick kam dann gleich der neue Toaster zum Einsatz.

Mit den Öffentlichen durch enge Gassen

Unser zweiter Tag in Lissabon stand ganz im Zeichen der öffentlichen Verkehrsmittel. Nach dem Frühstück in einem kleinen Café holten wir uns eine Tageskarte und fuhren gleich mit der Metro los. Ziel war die Starthaltestelle Martim Moniz der beliebten Straßenbahn 28E. Erwartungsgemäß war die Schlange sehr lang. Da jede Bahn aber nur mit besetzen Sitzplätzen startete, liefen wir einfach zur nächsten Haltestelle vor und stiegen dort ganz ohne Warten zu. So hatten wir zwar keinen Sitzplatz, aber auch keine Langeweile. Die 28E fährt durch die historische Altstadt, enge Gassen, bergauf und bergab – ein wahres Abenteuer!

Video: Mit der 28E durch Lissabon

An der Basilica da Estrela stiegen wir aus, schauten uns die Basilika von innen an und fuhren mit der 25E zurück zum Marktplatz. Da die Bahn anders fuhr als erwartet, kamen wir an unser Ferienwohnung vorbei und stiegen aus. Hier machten wir kurz Pause, bevor wir dann vom Marktplatz mit der 15E in Richtung Belém gen Westen fuhren.

Im Stadteil Belém schlenderten wir etwas am Ufer des Tajo entlang bis zu einer Burg im Wasser. Diese stand wohl mal in der Mitte des Flusses, bis ein Erdbeben den Flusslauf veränderte und sie an den Rand “drängte“. Im Kloster Mosteiro dos Jerónimos buken Mönche zuerst die kleinen typischen Törtchen. Als das Kloster schloss, verkauften sie ihr Rezept und noch heute bäckt und verkauft die Konditorei Pastéis de Belém die kleinen Puddingtörtchen in Massen. Natürlich mussten auch wir die Pastéis de Nata (oder hier eben Pastéis de Belém) probieren. Mit der Straßenbahn ging es wieder zurück zum Marktplatz und zu einer Ruhepause in die Ferienwohnung.

Zum Abendessen gab es heute Sushi, bzw. andere lokale Fischspezialitäten. Mit noch etwas Restenergie im Gepäck hüpften wir noch einmal in die 28E, dieses Mal in die andere Richtung, und fuhren im Dunkeln zu einem uns bekannten Ausblick. Die historische Altstadt sah toll aus von oben in der Dunkelheit (abgesehen von den großen Kreuzfahrtschiffen). Mit der Straßenbahn 12E ging es dann wieder zurück, allerdings mit einer extra Runde. Die 12E fährt nur in eine Richtung und ist relativ schnell den Kreis rumgefahren, trotz steiler Berge. Danach ging es dann aber doch für die Kinder schnell ins Bett.
Mathias lief noch einmal kurz los ein paar andere Bauten bei Nacht fotografieren – aus der fahrenden Straßenbahn ist das immer nicht ganz einfach.

Geburtstag in Lissabon

Wir kamen gestern mit mächtig Verspätung in Lissabon an und waren halb 12 Mitternacht in unserem Apartment in der Altstadt. Aber heute morgen konnten wir ja ausschlafen. Dieses Mal hatte Florian das Glück, im Urlaub Geburtstag zu haben, sodass es heute Morgen erst einmal Geschenke gab. Auf einen Kuchen oder Kerzen wurde angesichts der großen Geschenk-Vorfreude verzichtet.
Für das Frühstück suchten wir uns ein Café in der Umgebung und blieben schon auf dem Weg dahin an einer kleinen Bäckerei hängen, die uns unsere ersten Pastéis de Nata verkaufen wollte.

Gut gestärkt ging es zur Sé de Lisboa, einer tollen, alten Kathedrale. Hier stiegen wir spontan in ein Elektro-TukTuk und ließen uns 1,5 Stunden durch die bergige, historische Altstadt fahren. An den Sehenswürdigkeiten konnten wir Aussteigen und in Ruhe schauen. Wir kamen vorbei am Schloss Castelo de S. Jorge (ohne reingehen), am Aussichtspunkt Miradouro de Santa Luzia, am Aussichtspunkt Miradouro da Graça, und an der Kirche Igreja de São Vicente de Fora, in der die ehemaligen Monarchen begraben liegen.

Nach so viel Sitzen hieß es dann erst einmal etwas spazieren gehen. Am Wasser lagen große Kreuzfahrtschiffe und tolle Plätze. Hier gab es dann einen Snack zum Mittag. Anschließend ging es wieder bergauf, ins Szeneviertel Bairro Alto zu weiteren tollen Ausblicken, unter anderem dem Miradouro de São Pedro de Alcântara. Am Nachmittag wurde es etwas windiger und tröpfelte auch mal, aber alles in allem hatten wir einen tollen ersten Tag in Lissabon mit ganz viel Sonnenschein und guten 20°C.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Apartment ging es zum Abendessen noch einmal in die Umgebung zu einem kleinen, portugiesischen Restaurant. Wir hatten Glück und bekamen gerade so einen Tisch. Hier genossen wir Paella (auch hier typisch), gegrillten Tintenfisch, Lachs und Garnelen – alles war sehr lecker. Dann fielen die Kinder aber auch wie Steine ins Bett… (und Mama auch 😉 ).

Portugal, wir kommen

Nach vielen Jahren Abstinenz in diesem Blog, geht es wieder einmal los. Wir reisen für zwei Wochen nach Portugal. Los geht es in Lissabon und anschließend mit dem Wohnmobil einmal durch‘s Land. Wir werden euch wieder mitnehmen und hoffentlich ein paar schöne Ecken entdecken und dann als Foto hier verewigen.

Am Flughafen BER war es heute ruhiger als erwartet. Trotz Empfehlung 2,5-3h vor Abflug am Flughafen zu sein, öffnete der Check-in erst 2h vor Abflug. So hatten wir genügend Zeit, den „neuen“ Flughafen mal ein bisschen unter die Lupe zu nehmen. Der Security-Check ging zügig und nun warten wir auf unseren verspäteten Abflug. 

Unser Flieger wurde gebührend begrüßt

Die Lava lässt nur Erinnerungen…

Seit Mitte April schon ist der Kīlauea wieder aktiver, als wir ihn Ende März auf Big Island erlebten. Nach einem starken Erdbeeben bricht er wieder stärker aus und es gab einen neuen Lavafluss, der zu Evakuierungen im äußersten Südosten Big Islands führte. Die Touristen-Hotspots an der Ost- und Westküste sind davon nicht betroffen, aber das Gebiet in dem wir ein paar schöne Tage bei den Kapoho Tide Pools verbrachten. Lange war die Lava auch davon noch weit entfernt, doch in den letzten wenigen Tagen hat sich die Lava nach Osten bewegt und letzte Nacht dann doch fast das gesamte Vacationland Hawaii überrollt und die Tide Pools „aufgefüllt“. Dieses tolle Haus mit den wunderschönen Schorchel-Pools ist nun also nur noch in unseren Erinnerungen vorhanden. Ein bisschen nimmt uns das schon mit – doch die Lava lässt sich nicht steuern und sucht sich ihren Weg. Wir haben sie im kleinen erstaunt beobachten können und nun sehen wir Videos, wie sie im großen zerstörerisch wirken kann. Schade! 🙁
Ein paar Links:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-5810287/Incredible-aerial-devastating-lava-flows-Hawaiis-Kilauea-volcano.html
https://www.youtube.com/results?search_query=vacationland+hawaii
Und ein paar gesammelte Fotos:

Fazit

“Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans…” – innerhalb unserer Reise haben wir diesen Refrain “abgearbeitet” – Nagut bis auf die zerriss’nen Jeans. 😉

Die Zeit war mal wieder so schnell rum. Andererseits kommt uns vieles aber schon so lange her vor – zum Beispiel Las Vegas.
Es ist unglaublich, wieviel wir gesehen und erlebt haben. Unterschiedlichste malerische Landschaften und Strände, einmalige Aussichten, tropische Flora und Fauna, unzählige Wasserfälle, bunte Unterwasserwelten und und und.

Der Einstieg mit dem Wohnmobil entlang unserer Fußstapfen von vor drei Jahren war genauso toll wie damals – hoffentlich nimmt auch Laura diesmal schon ein paar Erinnerungen mit. 6 Wochen Hawaii wurde uns gesagt seien zu viel. Für uns waren sie genau richtig – denn da das Wetter nicht immer mitspielte, hatten wir etwas Puffer und konnten auch mal regnerische Tage vertrödeln. New York war dann wie gesagt ein schöner Abschluss.
Insgesamt wieder eine unbezahlbare (in beiden Bedeutungen 😉 ) und unvergessliche Reise, aber keineswegs entspannend. Und wie bei unseren anderen Reisen natürlich sehr geprägt von den Kindern – im Guten wie im weniger Guten. Sie hat uns als Familie und insbesondere auch die Kinder miteinander enger zusammen wachsen lassen. Wir sind dankbar, dass es uns möglich war und alles so gut (besonders auch gesundheitlich) verlaufen ist.

Es war nicht immer leicht abends noch Fotos zu sichten, hochzuladen und zu schreiben. Danke an alle Mitleser – ihr habt mich motiviert! Wir sind wieder einmal froh diese Reise dokumentiert zu haben. Denn soviele Eindrücke gilt es erstmal zu verarbeiten. Viel Zeit dafür bleibt uns nicht – das nächste – etwas andere – Abenteuer steht schon vor der Tür – Australien!
Bis dahin,
Die 4 böhmischen Weltenbummler

NYC Speed Sightseeing und Rückreise

Vom Jetlag noch beeinflusst machten wir am Sonntag erst nach 10Uhr los nach Manhatten. Erst per Auto, dann per U-Bahn (in der Stadt gibt’s so gut wie keine Parkplätze). Die Stadt ist riesig und so waren wir erst gegen 12Uhr beim One World Trade Center und der Gedenkstätte zum 11.September. Der blaue Himmel spiegelte sich toll im großen Wolkenkratzer. Die zwei großen Löcher sind mit Wasserfällen gefüllt, von den Namen der Verstorbenen gerahmt und machen ehrfürchtig. Von da liefen wir über die Wall Street (New York Stock Exchange) zur Staten Island Ferry. Der längeren Fußwege bewusst, hatten uns Dirk&Sandra für Laura einen Buggy ausgeliehen. Anfangs lief Laura aber super mit (Florian die ganze Zeit), genoss es aber auch mal wieder (und wahrscheinlich ein letztes Mal) geschoben zu werden. Flori hatte auch Spaß am Schieben. Das hielt auch etwas warm. Denn trotz der Sonne war es eisig. Zur Verbildlichung: Am Ende hatte Florian 2 Hosen, 2 Paar Socken, Mütze, Unterhemd, T-Shirt, Sweatshirt, 2 Strickjacken und eine Softshelljacke an (Handschuhe hatten wir leider nicht).
Die kostenlose Fähre nach Staten Island bietet tolle Ausblicke auf die Skyline von Manhatten und die Freiheitsstatue.
Es fühlte sich unwirklich an, dass wir vier nun an diesem bekannten Ort sind. Florian und Laura betrachteten alles von drinnen, da der Wind ganz schön pfiff. Dabei wurden wir neidisch von einem anderen deutschen Pärchen (Manhatten schien voll von Deutschen) mit Kleinkind beäugt, die mit dem jammernden Kind rein mussten. Hachja, unsere sind doch schon so groß. Die Fähre war nicht sehr voll und so kamen wir gleich auf die Rückfahrt. Dann machten wir uns mit hängenden Mägen auf Essenssuche. Da wir rechtzeitig zum Abendbrot und Spielen in Morrostown zurück sein wollten, drückte etwas die Zeit – also nur was auf die Hand. Darum ein letztes Mal überteuertes, olles Sandwich und für die Kinder später Pizza. So ging es dann zum Empire State Building. Da es dort keine Schlange gab, investierten wir die 78$ um in den 86. Stock zu fahren (Flori war dann mal 5 😉 ). Es hat sich gelohnt – wir lieben tolle Ausblicke. Und die hatte man – deshalb hier eine größere Auswahl. Die Kinder fanden den Deckenfernseher im Fahrstuhl und die Ferngläser am spannendsten.
Im Anschluss ging es im schnelleren Schritt den Broadway entlang, an Macy’s vorbei zum Time Square. Dieser erinnerte uns mit seinen riesigen Leuchtreklamen stark an Las Vegas. Von da ging es auf den Rückweg. Es fühlte sich schon sehr gehetzt an, aber wir haben die für uns wichtigen Sights Manhattans gesehen und die Kinder konnten uns begeistert noch ihre einstudierte Zirkusshow vorführen. Die 5 haben so toll gemeinsam gespielt. Wirklich schade, dass wir an anderen Enden der Welt wohnen.
Insgesamt ein starker Kontrast zu Hawaii, aber ein krönender Abschluss unserer großen Reise.
Am nächsten Tag ging es noch kurz shoppen (inklusive neuer Tasche zum aufgeben am Flughafen) und dann in den Flieger. Nach 8 problemlosen Stunden hatte uns das frühlingshafte Berlin wieder – empfangen von der Familie mit Geburtstagstisch, Hühnersuppe, Mischbrot und bestücktem Kühlschrank. Danke! Wir sind sehr glücklich wieder Zuhause zu sein. Home Sweet Home!

Bye Hawaii, Hello NewJersey

Mittlerweile sind wir in Morristown (Nähe New York) bei Mathias ehemaligem Kollegen/Chef & Familie.
Die jeweils 6 stündigen Flüge von Kauai nach San Francisco bzw. dann nach Newark waren anstrengend, aber ok bis auf die letzten Minuten. Da kreisten wir (recht aussichtsreich) nahe New York, allerdings auf Wolkenlevel und es schüttelte uns ordentlich. Wir waren alle etwas grünlich um die Nase und waren uns nicht sicher wer die Spucktüte als erstes braucht – Flori war‘s :-/
Koffer und Mietwagen bekamen wir problemlos und waren schnell in Morristown. Wir dürfen netterweise bei Mathias ehemaligem Kollegen übernachten – der auch gerade als Expat mit Familie hier ist – und ein riesiges Haus hat. Florian sagte „Das ist ja eine Burg“.
Die 5 Kinder spielten super miteinander – hatten unsere doch endlich deutsch sprechende Kameraden. So waren wir alle sehr spät im Bett, was der Umstellung an die neue Zeit (6 Stunden weiter) aber ganz gut entgegen kam. Damit schliefen wir gut und kamen wir heute morgen auch ganz gut aus dem Bett. Nach einem sehr deutschen Frühstück (Juchu) ging es auf eine Farm. Allerdings war es so eisig (Max 5°C) , dass wir nicht lange blieben und dann am Nachmittag noch einmal etwas in Morristown unterwegs waren. Zwischendurch weihte uns Dirk (in Vorbereitung auf Australien) in die Kunst des deutschen Sauerteigbrotbackens ein und die Kinder verausgabten sich beim Trampolin und Zirkus spielen.
Morgen geht’s (warm angezogen) New York erobern – oder zumindest einige ausgewählte Sehenswürdigkeiten von Manhatten 🙂

Geburtstagstag und letzter Tag Hawaii

Am 4. April war es nun endlich soweit, nach unzähligen Fragen „Wann ist der?“ war Lauras Geburtstag. Vorab müssten wir ihr mehrmals erklären dass leider keine Gäste kommen (für Laura das Highlight), aber wir in Hönow nachfeiern und es dann auch nochmal den langgewünschten Smartieskuchen (Highlight 2) gibt. Highlight 3 vom Geburtstag waren dann die Geschenke, die gleich bespielt wurden (die Auswahl der letzten Wochen war ja recht beschränkt). Der Tag verlief dann ganz im Kindersinne mit Spielen, Strand, Nudeln mit Würstchen, Markt mit Eis essen, bisschen Tennis, Pool, Topf schlagen und Bibi und Tina gucken Lauras Bewertung beim ins Bett gehen „Das war ein toller Tag“ – ein Glück 😉
Nun ist der letzte Tag auf Hawaii für uns angebrochen. Unser Ferienhaus müssten wir um 11 räumen, aber dürfen noch den Poolbereich nutzen. Was toll ist denn heute brennt die Sonne und unser Flieger geht erst am späten Abend. So können wir den warmen Teil unserer Reise entspannt ausklingen lassen.
Bevor es nach New York mit regnerischen 6 Grad geht.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »