Der Donnerstag begann mit angenehmen Temperaturen, sodass wir draußen Frühstück essen konnten. Nach dem alles wieder an Ort und Stelle verstaut war – im Wohnmobil darf ja beim Fahren nichts herumliegen – gab es noch frisches Wasser und eine Toilettenleerung. Frisch ausgestattet fuhren wir nach Setúbal rein. Hier konnten wir eine Markthalle besuchen, in der Obst und Gemüse, frischer Fisch, Fleisch und ein klein wenig Kunsthandwerk verkauft wurde. Während eines kleinen Spaziergangs schauten wir uns noch die Innenstadt an, bevor wir mit einer kleinen Fähre 30 Minuten nach Tróia übersetzten.

Nun wurde die Landschaft karger. Der Boden scheint hier in der Nähe der Küste noch sehr sandig zu sein, sodass nichts Großes oder Stabiles darauf wächst. Die Bevölkerungsdichte nahm auch deutlich ab, sodass die Fahrten jetzt nochmal deutlich ruhiger wurden.
In Comporta bogen wir zum Strand Praia da Comporta ab und steckten die Füße in den recht kalten Atlantik. Die Wellen und der weite Strand erinnerten uns unweigerlich an Australien.
In Sines schauten wir uns die Altstadt an. Doch hier war nun nach der Saison nicht mehr viel los. Dafür gab es Ausblicke auf Ölraffinerien, -tanks und -rohre, denn in Sines ist die Ölverarbeitung zu Hause, was zu gutem Einkommen in der Stadt sorgt und damit auch das Erscheinungsbild positiv beeinflusst.
Nun stehen wir irgendwo im Nirgendwo auf einem kleinen, privaten Campingplatz mit wenigen anderen WoMos und genossen heute erstmals ein selbstgekochtes Essen, wieder unter freiem Himmel.