Kategorie: Neuseeland / Australien (Seite 2 von 4)

Unterwegs in Neuseeland 2012

Wilde Great Ocean Road

Den ersten Abschnitt der Great Ocean Road fuhren wir leider komplett im Regen. In Anglesea  hielten wir wie empfohlen am Golfplatz und sahen dort tatsächlich wilde Kängurus. Auf der weiteren Fahrt hielten wir dann immer wieder an den unzähligen Lookout der Küstenstraße und machten Fotos von der wilden und schäumenden See. Dies sah dann so aus: Kamera anmachen, Fensterscheibe ganz schnell einen Spalt öffnen, Auslöser schnell drücken, Fenster im Eiltempo wieder schließen, Foto checken, Regentropfen vom Objektiv wischen und das gleiche von vorne falls das Foto nicht zufriedendstellend war (z.B. wenn der Regentropfen doch schon vor dem auslösen auf das Objektiv kam). Einziger Abstecher war die Fahrt zu den Eskine Falls. Mal wieder ein Wasserfall, aber diesmal ein wirklich wilder. Aufgrund des Regens donnerten die Wassermassen nach unten und ließen die untere Aussichtsplattform schon halb verschwinden. Fotos waren kaum möglich, da es so stürmte und spritzte, dass das Multitasken mit Schirm und Fotoapparat unmöglich war. Mit pitschnassen Füßen setzten wir dann unsere Fahrt fort und klemmten dann seeehr lange hinter einem Mietwagen mit Japanern. Da die Straße sehr kurvig und schmal ist, darf man nur bei „Slow Vehicle Turn Outs“ überholen – vorausgesetzt der Vordermann macht auch Platz. Die Japaner kannten dies wohl nicht –  dafür aber die Bremse…

Am zweiten Tag an der Great Ocean Road ging es dann zu den großen Attraktionen und zum Glück war es sonnig. Gleich zu Beginn sahen wir 2 besondere „Attraktionen“ – Kängurus am Straßenrand. Leider für Fotos erst zu spät gesehen.

Erster Abstecher ging nach Cape Otway. Den dortigen Leuchtturm sahen wir uns dann doch nur vom entfernten Aussichtspunkt an, da uns 18Dollar (~15Euro) p.P. Eintritt überteuert schienen. Der Weg dorthin hat sich aber trotzdem gelohnt , da wir viele wilde Koalas in den Eukalyptusbäumen an der Straße sahen. Einer hing sogar direkt niedrig über der Straße. Ab Princetown folgte dann die bekannte Steilküste mit den viel fotografierten Felsformationen: Gibson Steps, Twelve Apostels, Loch Ard Gorge, The Arche, London Bridge, The Grotto. Diese waren wirklich beeindruckend und wir hätten stundenlang den ca. 5m hohen Wellen beim zerschellen an den Klippen zugucken können. Der Umweg über die Great Ocean Road hat sich wirklich gelohnt.

Unser Nachtlager schlugen wir in Warrnambool auf. Der ausgewählte Campingplatz hatte sogar ein beheiztes Familienbad, dass wir gleich mal zu dritt in Beschlag nahmen 🙂

Am nächsten  Morgen (Mittwoch) wollten wir dann nach Walen Ausschau halten. Denn jedes Jahr zwischen Juni und September ziehen in den Gewässern vor Warrnambool Wale ihre Jungen auf. Wie die Dame von der Touristeninformation aber schon sagte, sind wir leider noch zu früh und die See zu rau. So machten wir uns etwas enttäuscht auf den 270km langen Rückweg über den Highway nach Melbourne.

Australien – da sind wir

Nach dem wir all unsere sieben Sachen wieder verstaut hatten, ging‘s zur Abgabe unseres Wohnmobils. Dort kamen wir noch relativ gut mit 65Dollar für einen Steinschlag in der Windschutzscheibe weg. Der Kratzer vom Mitnehmen eines Straßenschildes war zum Glück nicht weiter von Bedeutung 🙂

Der Flug mit Emirates war okay aber der Comfort und Service schlechter als erwartet. Zudem war er sehr voll und so mussten wir uns in eine vierer Reihe mit einem Mann+2 Jährigem Kind sowie einem 2 Meter Mann quetschen. Nach 4 Stunden kamen wir im abendlichen Melbourne an und nahmen ein Taxi zum Hotel. Der Bus wäre war deutlich günstiger gewesen, aber mit unserem Gepäck schlecht machbar – außerdem  brauchten wir sogar einen Kleinbus.

Samstag morgen waren wir dann wegen der Zeitumstellung (jetzt sind wir euch nur noch 8 Stunden voraus) zeitig wach und gönnten uns alle noch ein Bad in der Badewanne. Luxus nach 1 Monat Camperleben 😉

Pünktlich um 10 wurden wir dann von Caren abgeholt und fuhren mit der kostenlosen City Circle Tram durch die City immer unterbrochen von Strecken zu Fuß. So waren wir an der Flinder Street Station (größter Bahnhof in schönem Gebäude), am  Federation Square (wie Alexanderplatz), kauften Souvenirs am Victoria Market,  liefen durch die Docklands und warfen einen Blick in das Casino. Abends saßen wir dann in Chinatown in einem leckeren kleinen Restaurant. Als wir um 20:30 zurück im Hotel waren, waren wir ganz schön k.o. Sonntag morgen hieß es dann wieder Koffer packen und unseren neuen Campervan abholen. Von diesem waren wir erstmal sehr enttäuscht, da wir für den Preis etwas besseres erwartet hatten und uns unser Neuseeland Camper besser gefallen hat. Der neue hat kleinere Betten, keinen Ofen, Florian kann leider nicht vorn sitzen und wir haben keine Heizung wenn wir nicht am Strom sind. Dazu kommt, dass wir nach dem Einkauf feststellten, dass sich die Wohnraumtür nicht von innen öffnen ließ. Zurück am Verleih wurde das nur notdurftig repariert, da am Sonntag kein Mechaniker da war. Da wir nach dem Abstecher nach Westen über die Great Ocean Road ja wieder über Melbourne nach Sydney fahren, werden wir dort wahrscheinlich nochmal stoppen. Vor allem da wir jetzt auch feststellten, dass die Warmwassererhitzung per Gas nicht funktioniert. Was nicht so dramatisch ist wenn wir auf einem Campingplatz stehen, denn dort duschen wir extern und haben Strom für den Wasserkocher. Dafür ist der neue Camper deutlich geräumiger und man kann von hinten nach vorne in die Fahrerkabine durchgehen. Da der Alkoven höher und leichter zugänglich ist, kann Florian dort jetzt die ganze Nacht schlafen und die Mama klettert zwischendurch kurz hoch.

Am Tor zur Great Ocean Road stehen wir jetzt gerade in Torquay auf dem Mc Donalds Parkplatz und unser Wohnmobil wackelt ganz schön im Wind. Naja den wird’s hier wohl öfter geben, denn Torquay für seine Wellenreiter bekannt. Nun hoffen wir, dass der leichte Regen noch aufhört und wir tolle Blicke an der Steilküste haben werden.

Neuseeland – schön war’s gewesen

Nach 31 Tagen und knapp 5500km müssen wir uns nun von Neuseeland verabschieden. Dieses andere Ende der Welt, haben wir als gar nicht so „anders“ kennengelernt. Schneebedeckte Berge wie in den Alpen, Fjorde wie in Skandinavien, Küsten wie auf Rügen und weiße Sandstrände wie in der Karibik. Nur das hier auf kleiner Fläche alles zusammenkommt. Dazu karge Wüsten, saftige Regenwälder,  Wasserfälle, Gletscher, die bis fast an die Küste reichen, Vulkane, Geysire und brodelnde Schlammlöcher. Neuseelands Landschaft ist so abwechslungsreich, dass uns nie langweilig wurde.

 

Da Neuseeland relativ „jung“ besiedelt und so weit abgeschieden vom Rest der Welt ist, fühlten wir uns oft an das Spiel „Die Siedler“ erinnert: Man setze eine Insel mitten in den Ozean. Reich ausgestattet mit Rohstoffen wie Holz, Erz, Gold und Lehm. Dazu viele Schafe und Weideland und lasse eine handvoll Menschen beginnen Straßen, Dörfer und Häfen zu bauen.

 

Diese Ursprünglichkeit, die Einsamkeit und atemberaubende Natur haben unseren Urlaub in Neuseeland geprägt. Das Reisen mit dem Wohnmobil war ideal um das Land zu bereisen. Und auch wenn hier später Herbst ist, hat sich das Wetter gut gehalten und wir hatten 10-18Grad und selten Regen. Natürlich war es schade, dass wir nicht in den klaren Seen und im Meer baden und auch nur selten draußen essen konnten. Dafür war es überall schön leer und wir mussten die Campingplätze nicht vorreservieren sondern konnten spontan entscheiden, wo wir über Nacht stehen. Und auch besonders für das Reisen mit Flori war es gut, dass es nur wenige sandflies gab und wir nicht so stark auf den Sonnenschutz achten mussten.

 

Nun sagen wir „Haere ra Aotearoa“ (Lebewohl Land der langen weißen Wolke) und freuen uns auf weitere Erlebnisse in Australien.

Die letzten Tage in Neuseeland

Von Ahipara ging es dann wieder Richtung Süden. Um 100km um die Hokianga Bucht zu sparen, fuhren wir 15min mit der kleinen Fähre von Narrow nach Rawene. Kurz darauf kamen wir dann in den Waipoua Forest, Neuseelands größtem subtropischen Regenwald. Hier wachsen sehr viele von den einheimischen gigantischen Kauri Bäumen. Schon allein die Fahrt auf der kurvigen Straße, die links und rechts immer wieder vom Regenwald zurückerobert werden will, war wunderschön. Staunen konnten wir auch am Tane Mahuta (Gott des Waldes).Der größte und 2000Jahre alte Kauri Baum Neuseelands ist bombastische 52m hoch und hat 13m Umfang. Da läuft man einfach so durch den Regenwald und plötzlich steht so ein Riese vor einem. Auch die „Four Sisters“, vier große Kauris nebeneinander,  schauten wir uns an. Nachts standen wir in Dargaville auf einem Campingplatz und dann ließen wir wieder viele Kilometer hinter uns, da wir am Ende noch eine Wanderung in den Waitakere Ranges, einem Regional Nationalpark westlich von Auckland, machen wollten. Wir übernachteten auf dem Visitor Center zugehörigen Parkplatz. Zum (fast) Abschluss mal wieder ganz allein und mit wunderschönem Ausblick, da der Parkplatz auf einer Hügelkuppe ist. Zuletzt sind wir dann noch wie gehofft den „Auckland City Walk“ gelaufen. Der heißt nicht so weil er durch Aucklands City verläuft oder einen tollen Ausblick darauf bietet , sondern zu Ehren des Auckland City Councils, das den Wald geschützt hat. Die eine Stunde durch ursprünglichen Regenwald vorbei an riesigen Kauris, langen Lianen, Palmen, grünem Dickicht und Bachläufen war ein schöner Abschluss unserer Neuseelandrundreise.

Cape Reinga im Regen

Hallo, wir melden uns immernoch aus Northland aber 3 Tage und 684km weiter. Da wir unbedingt noch Neuseelands (fast) nördlichste Spitze besuchen wollten, haben wir in den letzten Tagen den Schwerpunkt eher aufs Fahren gelegt. Da unser Fahrfenster immer nur zwischen 10Uhr und 17 Uhr liegt und von Mittagspause, Tanken, Fotostopp etc unterbrochen wird, sind mehr als 200km pro Tag schon viel. Unsere  kleineren Zwischenstopps waren eine Käserei in einem böhmischen Dorf – der Käse war super lecker aber auch super teuer 😉 ; 2 Wasserfälle; die Hundertwassertoilette in Kawakawa und  Blicke auf die Bay of Islands. Schön war auch die geführte Tour durch eine 200m lange Glühwürmchenhöhle. Die kleinen Würmer hingen zu tausenden an der Decke der Höhle und sahen aus wie die Milchstraße 🙂 Außerdem haben wir einen Spaziergang zur Ninety Mile Beach gemacht- dieser Strand ist eigentlich „nur“ 64Meilen lang und ist mit Bussen/Jeeps zu befahren – aber bitte nur 100kmh 😉 Mietwagen durfen leider wegen der Gezeitengefahr nicht, darum sind wir den Highway 1 zu unserem Ziel „Cape Reinga“ gefahren. Die ganzen 112km gab es nur Farmland und Wald zu sehen. Es kamen uns nur ab und zu Holzlaster entgegen – schon erstaunlich (+ erschreckend ? ) wieviel die Neuseeländer aus ihren Wäldern holen. Leider hat es immer wieder geregnet und so waren wir auch die einzigen am Leuchtturm am Kap. Nach uns kamen dann zwar die Busse allerdings auch nur mit einer handvoll Touristen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Umweg über die Te Paki Sanddünen, die bis zu 100m hoch im Norden hinter der Ninety Mile Beach liegen. Leider kamen wir nicht so nah ran, da ein kleiner Fluss davor lag und wir nicht so wie die Busse einfach durchfahren bzw. bei dem Wetter auch keine nasse Füße haben wollten. Aber wieder mal erstaunlich wie abwechslungsreich die Landschaft ist – plötzlich steht man mitten vor der Wüste.

Kleines Flori Update:  Zurzeit isst er so gut und viel Brei, dass wir nun auch zusätzlich zu trinken geben und so üben wir jetzt mit der neu erworbenen Schnabeltasse. Abtrainiert wird das Ganze dann bei unzähligen Drehungen vom Rücken auf den Bauch und zurück (nur vom R auf den B über rechts fehlt noch). Nun müssen wir also auch den kleinen Eingang zur Spielwiese im WoMo absichern. 🙂

Die Kiwi, der Kiwi, die Kiwis

Heute wollen wir uns auch mal ganz nach alter Tradition Land und Leuten widmen – aus unserer Sicht, wie wir das Leben um uns herum so wahrnehmen. In Neuseeland ist „Kiwi“ ein allgegenwärtiger und vielverwendeter Begriff. Also fangen wir vorne an:

Die Kiwi

Die Kiwi, egal ob grün oder gelb schmeckt auch hier nur im reifen Zustand echt lecker. Zu kaufen gibt es sie an allen Ecken und angebaut werden sie sowohl auf der Süd- als auch der Nordinsel. Doch eigentlich ist die Kiwi keine Ur-Neuseeländerin, sondern die chinesische Stachelbeere, welche hier nach der Einfuhr besonders gut wachsen wollte.

Der Kiwi

Der Kiwi ist ein kleiner, scheuer, halb-blinder, flugunfähiger Vogel. Der Nationalvogel Neuseelands. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind in diesem Fall hoffentlich nicht zu sehen 😉 Überall ist sein Piktogramm zu sehen, doch in freier Wildbahn haben wir ihn bisher nur als Warnhinweis gesehen – schade. Ein echter Neuseeländer!

Die Kiwis

Die Kiwis sind die Einwohner Neuseelands. Auch sie sind allesamt keine echten Neuseeländer, nur einige (die Maori) waren schon vor den anderen (den Europäern) hier. Die Maori kommen, wenn man die mündlich überlieferten Heldengeschichten ein wenig interpretiert, aus Polynesien und fanden diese beiden Inseln vor über 1000 Jahren. Die Europäer kamen dann im „modernen“ Weltumsegler Schiff vor etwa 250 Jahren nachhaltig hier an. Im Laufe der Zeit haben sie sich recht gut gemischt und ein Volk mit seinen Eigenheiten entwickelt. Hier wollen wir mal von einigen berichten:

  • Die Kiwis kennen keine Kälte. Selbst jetzt, im Spätherbst laufen die Kiwi-Schüler noch mit kurzen Uniformen und in der Freizeit barfuß durch die Welt.
  • Die Uniform zeigt es schon – Auffallen ist unerwünscht! Hier lebt man eher zurückhaltend und ist dem Markenwahn nur begrenzt verfallen. Dementsprechend fielen uns die „alternativ“ gekleideten Jugendlichen schon gleich in Christchurch auf. Ein Paradies für Backpacker, die besonders gern den ganzen Tag im alternativen Schlabber-Look verbringen. 😉
  • Wenn man nicht auffallen will, braucht man auch kein neues Auto. Diese sind sowie viel zu teuer, also kann die alte Karre gefahren werden, bis sie auseinanderfällt. In den Großstädten sieht man zwar auch aktuelle Autos, ansonsten herrschen eher die Modelle der frühen 90er vor. Leider sind diese dann auch nicht die ökonomischsten, wo die Kiwis seit Kurzem doch eigentlich auf der Öko-Welle surfen
  • Ganz entgegen der Öko-Welle ist auch die Form der Heizung. Im eher milden Erdbebengebiet Neuseeland baut der Kiwi gern aus Holz. Dass es dann irgendwann nach Sonnenuntergang doch mal kühler werden kann, wir scheinbar ignoriert. So rauchen die Schornsteine im Dämmerlicht und hüllen ganze Ortschaften in winterlich duftenden blauen Rauch.
  • Die Öko-Welle beginnt hingegen beim Recycling. Nicht wir Deutschen sind Recyclingweltmeister, nein es müssen die Kiwis sein. Auf dem Campingplatz in Athenree begegneten uns
    • 1 x Plastik-Wasserflaschen-Tonne
    • 1 x Plastik-Milchfalschen-Tonne
    • 1 x Alu-Dosen-Tonne
    • 1 x Blech-Dosen-Tonne
    • 1 x Pappe-Tonne
    • 1 x Papier-Tonne
    • 3 x Glas-Tonne (je nach Farbe)
    • 1 x Restmülltonne

    Respekt! Schade, dass wir nur einen klitze kleinen Mülleimer im Wohnmobil haben, der alles auffängt. Aber da jeder Platz anders recycelt und wir das Konzept noch nicht durchdrungen haben, blieben wir zunächst dabei. Ich wüsste gar nicht, wo ich in Hönow die 10 Mülltonnen hinstellen sollte, geschweige denn die Abholzeiten koordinieren würde. Im Zweifel wird der Müll auch hier nur verbrannt – das haben wir auf einem Campingplatz auch schon gesehen… So wird Öko für alle leicht verständlich und jeder hilft mit 😀

  • Aber das nehmen die Kiwis vermutlich auch wieder ganz relaxed. Das ist nämlich ihre Grundeinstellung. Oder doch nicht? Als wir in Lake Taupo an der Touristeninfo parkten und wie gewöhnlich quer gleich 4 Lücken blockierten, kam eine Kiwi-Ordnungshüterin und drohte uns mit einem 60$ Strafzettel, wenn wir nicht sofort wegfahren und maximal eine Lücke füllen würden. So viel war nun auch nicht los auf dem Parkplatz…!
  • Vielleicht kommt man nur so an das Geld, um hinter jeder zweiten Kurve eine Baustelle auf der Straße zu haben, um diese entweder zu erneuern und überhaupt erstmal zu versiegeln. Wahnsinn – so viele Baustellen. Wo kommen nur die ganzen Bauarbeiter her? Und was machen die alle, wenn die Straßen dann mal in Ordnung sind?
  • Expertenüberfluss scheint allerdings nicht zu drohen, denn Neuseeland sucht kräftig nach Studierten, die selbst zum Kiwi werden wollen. Die ganzen einheimischen Kiwis wollen nämlich lieber im Ausland ihr Geld verdienen, als im teuren, schlecht bezahlten Neuseeland. Also wer Lust und Wissen hat, bekommt bestimmt ganz einfach ein Visum 😉
  • Wer ein echter Kiwi werden will, muss dann aber auch am Wochenende zeitig raus aus den Federn und ab in die freie Natur – Sport! Wir stehen ja – Flori sei dank – eher zeitig auf. Doch an den Wochenenden dürfen wir dann die Kiwis vom Frühstückstisch aus bestaunen, wie sie bereits mit dem Kajak unterwegs sind oder die Kinder zum Rugby bringen. Respekt!
  • Auch die Jagd scheint kein unbeliebter Sport zu sein, besonders wenn es um die eingeschleppten „Seuchen“ wie Opossum oder Hirsch und Reh geht. Hier braucht keine Rücksicht genommen werden – weder im Wald noch auf der Straße. Hirsche und Rehe auf der Weide sind hingegen zum Exportschlager geworden. Wird haben uns unseren Weihnachtsbraten schon mal ausgesucht 😉
  • Ob Experte, Sportler oder Jäger – irgendetwas gibt es immer zu tun. Die sicherheitsbewussten Kiwis haben unzählige Schilder am Straßenrand, welche vor jedweden Gefahren im Straßenverkehr warnen oder die nicht enden wollenden Bächlein unter der Straße benennen. Und diese Schilder müssen ja auch geputzt werden, erst kürzlich auf der Rückfahrt vom Cape Reinga beobachtet – von Hand versteht sich, muss ja ordentlich gemacht werden!
  • Für die Sicherheit zu Hause sorgt gern der Hund oder die Ziege, welche dann am Straßenrand am „Ziegenhaus“ festgebunden das Anwesen bewacht. In einem Reiseführer haben wir gelesen, dass die Kiwis wohl erst seit einigen Jahren ihre Häuser und Autos abschließen. Die steigende Kriminalitätsrate hat wohl ein Umdenken gefordert und die Ziege vor neue Aufgaben gestellt. Ob diese auch dem Postboten hinterherjagt?
  • Postbote muss allgemein ein sehr abwechslungsreicher Beruf sein. Die Kiwis wollen zwar in ihrer Erscheinung nicht auffallen, doch beim Briefkasten darf es schon mal außergewöhnlich werden. Neben dem 0815-Standardbriefkasten stellen sich ganz viele Kiwis selbstgebaute „Briefhäuser“, Mikrowellen, Benzinkanister oder aber auch verrostete Tonnen vors Anwesen. In letzterem werden die Rechnungen vermutlich gleich Vorort verbrannt 😉 Leider fliegen die Briefkästen bei 80 km/h auf dem State Highway immer so schnell vorbei, dass wir bisher keinen vor die Linse bekamen. Aber wir werden weiter Ausschau halten!
  • Und zu guter letzt noch der Klassiker eines jeden Deutschen im Ausland – das Brot. Auch die Kiwis können kein ordentliches Brot backen. Zwar bieten sie Brot in aller Variation bis hin zum „Deutschen Roggenbrot“ an, doch fluffig sind sie alle und müssen vor dem Genuss in den Toaster. Eine Besonderheit haben wir gefunden und fotografisch festgehalten. Dazu ein kleines Quiz: Welches Brot ist hier zu sehen?

    • Deutsches Pumpernickel,
    • Französisches Baguette oder
    • Belgische Waffeln?

    Zu gewinnen gibt es das fluffige Brot leider nicht, denn 1.) haben wir es längst aufgegessen und 2.) war die Haltbarkeit bereits mit dem Kauf schon fast abgelaufen 😉

Beachtime

Gestern sind wir die Westkueste der Coromandel Halbinsel hochgefahren und haben mehrmals an schönen Stränden gestoppt und unsere Füsse ins kühle Nass gehalten. Das Wetter war super, bei 17Grad und Sonne kann man die weissen Strände und blauen Wellen doch mehr geniessen. Konnten sogar an einem Rastplatz im Freien Mittag essen. Wie Urlaub 😉
Ziel war der Hot Water Beach. An diesem Strand kann man bei Ebbe in selbstgebuddelten Löchern ein warmes Bad nehmen, da kurz unter dem Sand heiße Quellen liegen – man muss nur eine finden. Passend dazu kann man sich auch Spaten und Eimer ausleihen. Letzteres braucht man dann um kaltes Meerwasser mit in das 65 Grad heiße Quellwasser zu schütten. Wir hatten Glueck und es war zufällig auch Ebbe. Wir haben uns aber auf ein Fußbad beschränkt und den ca 30 anderen beim  fleißigen Buddeln oder Relaxen zugeschaut. Sehr lustig. Flori hingegen fand die Wellen im Meer spannender. Unseren Campingplatz in Coromandel Town erreichten wir genau zum wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer.

Heute gings dann weiter um die Coromandel Halbinsel rum und dann entlang des Firth of Thames (Meeresarm). Zwischendrin haben wir „Fish n Chips“ von einem mehrfach ausgezeichneten Imbiss geholt. Die wurden klassisch in Zeitungspapier eingewickelt und so konnten wir sie dann genüsslich am Meer auf unseren Campingstühlen+tisch genießen. War das erste Mal  (und hoffentlich nicht das letzte) das wir dieses Zubehör ausgepackt haben. Als wir Auckland erreicht haben, sah man gleich was der Reiseführer mit „für eine Großstadt geringe Bevölkerungsdichte“ meinte – wir fuhren auf dem Motorway (wow eine 3 spurige Autobahn!) über 30 Kilometer nur an Einfamilienhaussiedlungen vorbei. Bevor wir dann zum Campingplatz sind, haben wir noch einen Abstecher nach Devonport auf den Mt Victoria gemacht und Aucklands Skyline im Abendlicht mit unseren Kameras festgehalten.

Täler, Vulkane und Mondlandschaft

Inzwischen sind wir schon durch die Mitte der Nordinsel durch und haben wieder viele tolle Eindrücke gewonnen. Wie immer haben wir versucht alles per Foto festzuhalten, doch oft kommt es gar nicht so wunderschön rüber wie wir es in der Realität erleben. So müssen wir hoffen, dass wir alles so lange wie möglich in Erinnerung behalten. Deshalb folgt hier auch wie gewohnt ein Reisebericht – an dieser Stelle sei uns erlaubt zuzugeben, dass wir uns schon ganz schön disziplinieren müssen um immer am Ball zu bleiben 😉

Am Sonntag fuhren wir die Whanganui River Road entlang dem namensgebenden Fluss. Die schmale, kurvige Straße war teilweise sogar unbefestigt, aber relativ wenig befahren und bot immer wieder tolle Ausblicke auf den Fluss und die Umgebung. Zwischendrinn schnallten wir uns wieder unsere Boots an und machten uns auf den Athens Skyline Track. Dieser führte stetig bergauf an Schafwiesen vorbei. Ein wenig erinnerte diese kleine Wanderung an Südtirol. Nach 30min entschieden wir, dass es uns genügt – immerhin wussten wir dass wir alles weitere ebenfalls zurücklaufen müssten. Als wir dann die River Road hinter uns gelassen hatten und durch die Berge Richtung Westen fuhren, öffnete sich plötzlich die Sicht und wir hatten einen atemberaubenden Blick über die Hügel hinweg auf die 3 schneebedeckten Vulkane des Tongariro National Parks. Da unser Tagesziel der Mt Ruhapehu einer dieser Vulkane ist, fuhren wir die nächsten 30min immer darauf zu. Wir standen dann über Nacht am Bergfuße auf einem DOC Campingplatz – wieder ziemlich einsam mitten im Wald aber mit Handyempfang.  Am nächsten Tag sollte es auf eine Wanderung durch Vulkangelände gehen. Da die hierfür berühmte Wanderung „Tongariro Crossing“ 8 Stunden dauert und wir Flori und uns das nicht zumuten wollten, entschieden wir uns für eine 2 stündige Wanderung zu den Taranaki Falls, die im Bergdorf Whakapapa startet. Die Vegetation wechselte  mehrmals von Büschelsteppe, über Regenwald zu Geröllwüste und immer wieder hatten wir bei Sonnenschein eine klare Sicht auf die Vulkane. Besonders der Ngauruhue, mit seiner kegeligen Form erinnerte uns immer daran, dass wir hier nicht in den deutschen Alpen unterwegs sind. Dieser Vulkan war wohl übrigens auch der „Schicksalsberg“ in den Herr der Ringe Filmen – wir müssen diese Filme nach unserer Rückkehr unbedingt schauen!

Um es noch ein wenig vulkanischer zu haben, fuhren wir noch eine Bergstrasse hinauf, landeten aber in einem Skigebiet, das sich gerade auf die nächste Saison vorbereitet. Naja, so haben wir auch mal neuseeländischen Schnee berührt. Gegen 16Uhr waren wir dann am Lake Taupo – einem rieisigen Kratersee. Da die Sonne hier zeitig untergeht und ab 15:30 wunderschön warmes Licht wirft, hatten wir auch wieder sehr romantische Ausblicke auf den See. Gestern ging es dann weiter Richtung Norden vorbei an den HukaFalls ins Thermalgebiet um Wai-O-Tapu. Die Region ist geothermisch aktiv und an vielen Stellen tritt heißes, mineralisches Wasser aus der Erde. Überall auf den Wiesen, aus den Bächen und in den Wäldern sieht man weiße Rauchwolken aufsteigen und es hängt Schwefelgeruch in der Luft. Das wollten wir uns mal genauer anschauen und die größte, kochende Quelle Neuseelands anschauen. Nur dampft die bei 15Grad Außentemperatur so sehr, dass man eigentlich gar nichts sieht und es nur blubbern hört 😉 Den Nachmittag wollten wir in der Gegend bleiben, weil wir heute um 10:15Uhr den Geysir Lady Knox ausbrechen sehen wollten. Da bot es sich an, gleich in die von der Quelle gespeisten „Hot Pools“ im Waikiti Valley zu springen. Hot Pools sind kleine Schwimmbecken, die mit dem originalen (aber auf 35-40Grad abgekühlten) Thermalwasser gefüllt sind. Diese gibt es hier in der Gegend fast überall – meist an Hotels o.ä. angeschlossen und gegen Bezahlung. Da diese aber meist im Freien liegen, nahmen wir Florian lieber nicht mit rein. Der schlief dann zum Glück im Buggy neben den Pools. Schön entspannt und nach einer Nacht an einem ruhigen See (mit wahnsinnigem Sternenhimmel) waren wir dann also heute pünktlich am Geysir – und ziemlich enttäuscht. Wir hatten schon gehört, dass die Eruption mit Seifenflocken forciert wird. Im Reiseführer stand dass er dann 20m hoch Wasser spuckt. Bei der Ankündigung kurz davor waren es dann noch 10-15m. Ob die dann wirklich erreicht wurden ist schwer zu sagen, aber wir hatten uns irgendwie mehr erwartet – ich glaube die 50Touristen um uns herum auch 🙂 Dafür war das angeschlossene Wai-O-Tapu Thermal Wonderland wirklich beindruckend. In dieser bizarren Mondlandschaft mit Kratern und Felsen blubberte und gurgelte es überall und Wasser und Felsen leuchteten in den verschiedensten Farben. Witzig waren vor allem auch die MudPools – schon komisch wenn mitten im Wald ein riesiges Matschloch schmatzend vor sich hin blubbert. Zur Krönung des heutigen Tages hatten wir einen tollen Blick auf die Bay of Plenty in der Abendsonne.

 

PS: Heute ist Halbzeit unserer großen Reise 😐

Guck mal wer da spricht

Hallo, hier meldet sich heute mal Florian – anlässlich meines 7 Monate-Geburtstages. Mama und Papa haben sich ja schon ausreichend zu Wort gemeldet, nun bin ich mal dran. Ich wollte auch mal schildern, wie ein Tag bei uns so aussieht.
Für mich beginnt der Tag im Land der Träume. Dann wache ich manchmal auf, wenn es noch dunkel ist und erzähle Mama und Papa von meinem Traum. Aber die schlafen einfach weiter – ihr gleichmäßiges atmen lässt auch mich dann immer ganz schnell wieder einschlafen. Aber spätestens wenn es langsam hell draußen wird ist Schluss mit Schlafen! Wenn ich dann den Vorhang hin und her schiebe, sehen das auch bald Mama und Papa ein und kuscheln und spielen mit mir. Mama steht dann bald auf und holt mir eine neue Windel – vor kurzem gab’s endlich wieder Pampers zu kaufen, die lokalen Huggies sind ganz schön dick und unbequem. Leider hat Mama immernoch keine Kleidung gekauft, die nicht über den Kopf zu ziehen ist – ich erinnere sie doch jeden Tag daran! Nach so viel rumtollen brauche ich meist nur noch ein bisschen zu trinken und dann ist es Zeit für das Nach-Dem-Aufstehen-Schläfchen. In der Zeit können dann auch Mama und Papa in Ruhe Frühstückessen oder losfahren, wenn es mal wieder etwas später mit dem Nickerchen wird. Ganz oft fahren wir gar nicht weit und dann steht eine Wanderung an. Dann packt mich Mama immer viel zu dick ein und schnallt mich beim Papa auf den Bauch (letztens sogar mal bei sich selbst). Das ist zwar immer ganz schön eng, aber eigentlich gar nicht so schlecht. Ich kann dann schön die Bäume beobachten und Papas Herzschlag hören. Der wird immer ganz schön schnell, wenn es den Berg hochgeht. Dann schlaf ich immer lieber schnell ein, damit Papa nicht mitbekommt, dass ich es bin, der hier so schwer an ihm hängt 😉 Doch Mama und Papa wandern gern länger als mein kurzes Nickerchen, sodass ich bald wieder die Welt um uns herum beobachten kann. Wird dies langweilig, brauch ich mich nur kurz beschweren und schon singen die beiden ein Lied nach dem anderen. Ach toll! Zurück zu Hause spricht Papa immer von „seinem kleinen Backofen“. Ich weiß gar nicht was er hat, wenn hier einer ganz warm ist, dann er! Nach so einer anstrengenden Wanderung knurrt mir immer ganz schön der Magen, gut das Mama ganz viele Sorten Breichen gekauft hat. Da gibt es immer mal was Neues – das ist auch gut so, denn meistens schmecken die nicht so gut 🙁 Den mit Rind und den mit Reis mag ich am liebsten – da darf mir Papa auch schon mal ein 3/4 Gläschen warm machen. Anschließend darf ich dann wieder hinten ein bisschen die Welt der Bewegung erkunden, während es großes Mittagessen gibt. Wenn es dann mit unserem Zuhause weitergeht, bin ich voll dabei. Ich darf vorne bei Mama und Papa mit sitzen und zeige Mama immer auf der Karte wo es hingeht. Leider hört Mama nicht immer auf mich, sodass Papa hin und wieder umdrehen muss. Wenn es gerade nichts zu lesen gibt, hat die Mama ganz viel Spielzeug für mich parat. Am liebsten mag ich die Spiegel – entweder um das andere Baby zu bestaunen oder die Sonnenreflexion am Dach zu verfolgen. Was so ein Spiegel alles Tolles kann! Wenn wir mal wieder länger unterwegs sind hat die Mama Obst da. Da darf ich dann auch immer mal dran rumlecken. Apfel ist mir ja viel zu sauer, aber Birne ist gar nicht schlecht und Weintrauben total lecker süß. Da kann ich dann auch endlich mal meine Zähnchen einsetzen. Seit neustem erzählen ja Mama und Papa was von oberen Zähnen – wozu auch immer man die noch gebrauchen kann. Spüren kann ich jedenfalls noch nichts. Nur lustig knirschen tut’s, wenn ich die Lippen zusammenpresse – und wie lustig die Mama dann immer dreinschaut! 😉
Wenn wir denn dann irgendwann mal ankommen, sagt Papa immer „wir sind zu Hause“. Eigenartiger weise stimmt das auch – egal wie lange wir fahren, ich darf dann erstmal auf immer dem gleichen großen Bett mit dem tollen Ausblick mit der Mama und dem Papa spielen. Die beiden brubbeln dann immer in meinen Bauch, was ganz doll kitzelt. Doch sobald ich dann ihre Haare fest im Griff habe, bin ich derjenige, der zu letzt lacht 😀
Doch leider ist solch ein Tag ganz schön anstrengend. Seit neustem gibt es vor dem Schlafen gehen einen anderen Brei. Der schmeckt süßer als der Mittagsbrei, also werde ich mal fleißig den Mund öffnen, damit diese neue Quelle nicht wieder versiegt. Danach rubbelt Papa noch mit irgendwas in meinem Mund rum und singt ein Lied vom Zähne putzen. Naja, hauptsache etwas im Mund, worauf man beißen kann! Und wenn mir Mama dann die Windel abgenommen hat, kommen auch meine Füße noch zu ihrem wohlverdienten Spielspaß. Wozu man diese Füße wohl noch so nutzen kann? Ich werde mal ein bisschen rumprobieren – ob ich sie mal in den Mund nehmen soll? Hin-und-wieder steht dann noch ein Bad an. Naja, eher eine Dusche bei uns zu Hause bei Papa auf dem Schoß. Mama passt dann schon nicht mehr ins Bad und sprüht mich von draußen ab. Nur letztens durfte ich richtig baden. Doch Papa hat so wenig Wasser eingelassen, dass ich gar nicht richtig plantschen konnte… Sobald ich also fertig geduscht oder wenigstens gewaschen wurde, holt Mama dann meinen Schlafanzug auf dem Schrank und steckt mich in einen riesengroßen Sack. Da bekommt Papa immer Angst, dass die Mama den Reißverschluss mal zu hoch macht und ich darin verschwinde 😉 Je nachdem, wo wir gerade sind, wollen die Mama und der Papa Strom und Wärme sparen oder nicht. Wenn wir von allem reichlich haben, schlafe ich erst mal in alle Ruhe im Alkoven vor. Da bin ich vor Licht und Wärme gut geschützt. Wenn jedoch das Licht erlischt, darf ich bei Mama und Papa mit ins Bettchen. Mama hat wohl bedenken, dass sie mich in der Dunkelheit hier oben im Alkoven nicht wiederfindet… Wenn Stromsparen angesagt ist, darf ich gleich bei Mama und Papa im Bettchen einschlafen – da ist es dann auch dunkel und kühl, weil der Heizlüfter und das große Licht nicht funktionieren.
Ja ich sag euch, so ein Tag hier ist ganz schön anstrengend. Aber seid euch sicher, ich werde morgen gleich als erstes wieder von meinen Träumen erzählen, bis Mama und Papa wach werden 🙂

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