Hallo, hier meldet sich heute mal Florian – anlässlich meines 7 Monate-Geburtstages. Mama und Papa haben sich ja schon ausreichend zu Wort gemeldet, nun bin ich mal dran. Ich wollte auch mal schildern, wie ein Tag bei uns so aussieht.
Für mich beginnt der Tag im Land der Träume. Dann wache ich manchmal auf, wenn es noch dunkel ist und erzähle Mama und Papa von meinem Traum. Aber die schlafen einfach weiter – ihr gleichmäßiges atmen lässt auch mich dann immer ganz schnell wieder einschlafen. Aber spätestens wenn es langsam hell draußen wird ist Schluss mit Schlafen! Wenn ich dann den Vorhang hin und her schiebe, sehen das auch bald Mama und Papa ein und kuscheln und spielen mit mir. Mama steht dann bald auf und holt mir eine neue Windel – vor kurzem gab’s endlich wieder Pampers zu kaufen, die lokalen Huggies sind ganz schön dick und unbequem. Leider hat Mama immernoch keine Kleidung gekauft, die nicht über den Kopf zu ziehen ist – ich erinnere sie doch jeden Tag daran! Nach so viel rumtollen brauche ich meist nur noch ein bisschen zu trinken und dann ist es Zeit für das Nach-Dem-Aufstehen-Schläfchen. In der Zeit können dann auch Mama und Papa in Ruhe Frühstückessen oder losfahren, wenn es mal wieder etwas später mit dem Nickerchen wird. Ganz oft fahren wir gar nicht weit und dann steht eine Wanderung an. Dann packt mich Mama immer viel zu dick ein und schnallt mich beim Papa auf den Bauch (letztens sogar mal bei sich selbst). Das ist zwar immer ganz schön eng, aber eigentlich gar nicht so schlecht. Ich kann dann schön die Bäume beobachten und Papas Herzschlag hören. Der wird immer ganz schön schnell, wenn es den Berg hochgeht. Dann schlaf ich immer lieber schnell ein, damit Papa nicht mitbekommt, dass ich es bin, der hier so schwer an ihm hängt 😉 Doch Mama und Papa wandern gern länger als mein kurzes Nickerchen, sodass ich bald wieder die Welt um uns herum beobachten kann. Wird dies langweilig, brauch ich mich nur kurz beschweren und schon singen die beiden ein Lied nach dem anderen. Ach toll! Zurück zu Hause spricht Papa immer von „seinem kleinen Backofen“. Ich weiß gar nicht was er hat, wenn hier einer ganz warm ist, dann er! Nach so einer anstrengenden Wanderung knurrt mir immer ganz schön der Magen, gut das Mama ganz viele Sorten Breichen gekauft hat. Da gibt es immer mal was Neues – das ist auch gut so, denn meistens schmecken die nicht so gut 🙁 Den mit Rind und den mit Reis mag ich am liebsten – da darf mir Papa auch schon mal ein 3/4 Gläschen warm machen. Anschließend darf ich dann wieder hinten ein bisschen die Welt der Bewegung erkunden, während es großes Mittagessen gibt. Wenn es dann mit unserem Zuhause weitergeht, bin ich voll dabei. Ich darf vorne bei Mama und Papa mit sitzen und zeige Mama immer auf der Karte wo es hingeht. Leider hört Mama nicht immer auf mich, sodass Papa hin und wieder umdrehen muss. Wenn es gerade nichts zu lesen gibt, hat die Mama ganz viel Spielzeug für mich parat. Am liebsten mag ich die Spiegel – entweder um das andere Baby zu bestaunen oder die Sonnenreflexion am Dach zu verfolgen. Was so ein Spiegel alles Tolles kann! Wenn wir mal wieder länger unterwegs sind hat die Mama Obst da. Da darf ich dann auch immer mal dran rumlecken. Apfel ist mir ja viel zu sauer, aber Birne ist gar nicht schlecht und Weintrauben total lecker süß. Da kann ich dann auch endlich mal meine Zähnchen einsetzen. Seit neustem erzählen ja Mama und Papa was von oberen Zähnen – wozu auch immer man die noch gebrauchen kann. Spüren kann ich jedenfalls noch nichts. Nur lustig knirschen tut’s, wenn ich die Lippen zusammenpresse – und wie lustig die Mama dann immer dreinschaut! 😉
Wenn wir denn dann irgendwann mal ankommen, sagt Papa immer „wir sind zu Hause“. Eigenartiger weise stimmt das auch – egal wie lange wir fahren, ich darf dann erstmal auf immer dem gleichen großen Bett mit dem tollen Ausblick mit der Mama und dem Papa spielen. Die beiden brubbeln dann immer in meinen Bauch, was ganz doll kitzelt. Doch sobald ich dann ihre Haare fest im Griff habe, bin ich derjenige, der zu letzt lacht 😀
Doch leider ist solch ein Tag ganz schön anstrengend. Seit neustem gibt es vor dem Schlafen gehen einen anderen Brei. Der schmeckt süßer als der Mittagsbrei, also werde ich mal fleißig den Mund öffnen, damit diese neue Quelle nicht wieder versiegt. Danach rubbelt Papa noch mit irgendwas in meinem Mund rum und singt ein Lied vom Zähne putzen. Naja, hauptsache etwas im Mund, worauf man beißen kann! Und wenn mir Mama dann die Windel abgenommen hat, kommen auch meine Füße noch zu ihrem wohlverdienten Spielspaß. Wozu man diese Füße wohl noch so nutzen kann? Ich werde mal ein bisschen rumprobieren – ob ich sie mal in den Mund nehmen soll? Hin-und-wieder steht dann noch ein Bad an. Naja, eher eine Dusche bei uns zu Hause bei Papa auf dem Schoß. Mama passt dann schon nicht mehr ins Bad und sprüht mich von draußen ab. Nur letztens durfte ich richtig baden. Doch Papa hat so wenig Wasser eingelassen, dass ich gar nicht richtig plantschen konnte… Sobald ich also fertig geduscht oder wenigstens gewaschen wurde, holt Mama dann meinen Schlafanzug auf dem Schrank und steckt mich in einen riesengroßen Sack. Da bekommt Papa immer Angst, dass die Mama den Reißverschluss mal zu hoch macht und ich darin verschwinde 😉 Je nachdem, wo wir gerade sind, wollen die Mama und der Papa Strom und Wärme sparen oder nicht. Wenn wir von allem reichlich haben, schlafe ich erst mal in alle Ruhe im Alkoven vor. Da bin ich vor Licht und Wärme gut geschützt. Wenn jedoch das Licht erlischt, darf ich bei Mama und Papa mit ins Bettchen. Mama hat wohl bedenken, dass sie mich in der Dunkelheit hier oben im Alkoven nicht wiederfindet… Wenn Stromsparen angesagt ist, darf ich gleich bei Mama und Papa im Bettchen einschlafen – da ist es dann auch dunkel und kühl, weil der Heizlüfter und das große Licht nicht funktionieren.
Ja ich sag euch, so ein Tag hier ist ganz schön anstrengend. Aber seid euch sicher, ich werde morgen gleich als erstes wieder von meinen Träumen erzählen, bis Mama und Papa wach werden 🙂
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nun schon 7 Monate alt
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Morgens
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Im Tragegurt
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Manchmal ists ganz schön eng
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Flieger
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Da lang, Mama!
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Sehenswürdigkeiten checken
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Brumm brumm
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Wenns mal wieder länger dauert
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beim Einkaufen
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Möhrenschnute
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Mh, Birne
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Große Banane
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Mäusezähnchen
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Zeigt her eure Füße
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meine Spielwiese mit Ausblick
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Windeln wechseln
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Badetag
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Gute Nacht
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Statement