Hallo, wir melden uns immernoch aus Northland aber 3 Tage und 684km weiter. Da wir unbedingt noch Neuseelands (fast) nördlichste Spitze besuchen wollten, haben wir in den letzten Tagen den Schwerpunkt eher aufs Fahren gelegt. Da unser Fahrfenster immer nur zwischen 10Uhr und 17 Uhr liegt und von Mittagspause, Tanken, Fotostopp etc unterbrochen wird, sind mehr als 200km pro Tag schon viel. Unsere kleineren Zwischenstopps waren eine Käserei in einem böhmischen Dorf – der Käse war super lecker aber auch super teuer 😉 ; 2 Wasserfälle; die Hundertwassertoilette in Kawakawa und Blicke auf die Bay of Islands. Schön war auch die geführte Tour durch eine 200m lange Glühwürmchenhöhle. Die kleinen Würmer hingen zu tausenden an der Decke der Höhle und sahen aus wie die Milchstraße 🙂 Außerdem haben wir einen Spaziergang zur Ninety Mile Beach gemacht- dieser Strand ist eigentlich „nur“ 64Meilen lang und ist mit Bussen/Jeeps zu befahren – aber bitte nur 100kmh 😉 Mietwagen durfen leider wegen der Gezeitengefahr nicht, darum sind wir den Highway 1 zu unserem Ziel „Cape Reinga“ gefahren. Die ganzen 112km gab es nur Farmland und Wald zu sehen. Es kamen uns nur ab und zu Holzlaster entgegen – schon erstaunlich (+ erschreckend ? ) wieviel die Neuseeländer aus ihren Wäldern holen. Leider hat es immer wieder geregnet und so waren wir auch die einzigen am Leuchtturm am Kap. Nach uns kamen dann zwar die Busse allerdings auch nur mit einer handvoll Touristen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Umweg über die Te Paki Sanddünen, die bis zu 100m hoch im Norden hinter der Ninety Mile Beach liegen. Leider kamen wir nicht so nah ran, da ein kleiner Fluss davor lag und wir nicht so wie die Busse einfach durchfahren bzw. bei dem Wetter auch keine nasse Füße haben wollten. Aber wieder mal erstaunlich wie abwechslungsreich die Landschaft ist – plötzlich steht man mitten vor der Wüste.
Kleines Flori Update: Zurzeit isst er so gut und viel Brei, dass wir nun auch zusätzlich zu trinken geben und so üben wir jetzt mit der neu erworbenen Schnabeltasse. Abtrainiert wird das Ganze dann bei unzähligen Drehungen vom Rücken auf den Bauch und zurück (nur vom R auf den B über rechts fehlt noch). Nun müssen wir also auch den kleinen Eingang zur Spielwiese im WoMo absichern. 🙂
- Lecker Käse
- Vor der Glühwürmchenhöhle
- Hundertwassertoilette in Kawakawa
- Bitte nur 100kmh am Strand
- Böhme’s am 90mile beach
- Leuchtturm am Cape Reinga
- Blick vom Cape Reinga auf Cape Maria van Diemen
- Nördlicher geht’s (fast) nicht in NZ
- Sanddünen von TePaki
- Schnabeltasse 1. Versuch
- Abendrot in Ahipara












Hallo ihr drei,
da reist Familie Böhme um die halbe Welt um in einem böhmischen Dorf Käse zu kaufen. Na, das hättet ihr auch ein bisschen näher haben können. 😉
Nun heißt es für euch Abschied nehmen von Neuseeland, was ja bedeutet, die Siebensachen packen, den Camper abgeben und ab mit der Koffer-Karawane zum Flieger.
Wünschen euch eine gute Weiterreise nach Australien. Werden den Flug via Internet verfolgen.
Sind schon sehr gespannt, wie es weiter geht.
Seid lieb gegrüßt
vom O-Papa Roland und vonne O-Mama Angela
und einen dicken :-* für unseren Flori!