Für meinen Geburtstag hatten wir die Schnorchelbucht Hanauma Bay geplant. Obwohl diese nur begrenzte Parkplätze hat und begrenzt Besucher pro Tag zulässt und angeblich schon um halb 8 morgens dicht sein kann, haben wir noch schön gefrühstückt inkl. Apple Pie mit Sahne. Als wir dann gegen halb 9 dort waren (ja die Kinder wachen immernoch recht zeitig auf 😉 ), bekamen wir aber noch einen der letzten Parkplätze. Man muss auch mal Glück haben. Und Glück hatten wir auch mit dem Wetter. Wo es anfangs noch grau war und tröpfelte (deshalb wahrscheinlich noch den Parkplatz bekommen), genossen wir 6 Stunden puren Sonnenschein.
Hanauma Bay ist eine Bucht, die aus einem Vulkankrater entstanden ist. Dadurch, dass quasi nur an einer Stelle das Meer “reinschwappt”, ist sie von der rauen See abgeschirmt und mit ihrem Riff ideal fürs Schnorcheln. Zur abgelegenen Bucht gelangt man nur über eine Zufahrtstraße. Da tagtäglich tausende Touristen kommen und das Riff schon gelitten hat, bzw. noch leidet, wurde die tägliche Besucherzahl auf 2000 beschränkt, jeder muss ein Belehrungsvideo vorm Einlass anschauen und Dienstag ist immer “Ruhetag” (=Zufahrtsstraße gesperrt).
Und wieder war es, als wäre die Umgebung aus einem Hochglanzreisemagazin – nur eben wieder mit vielen Touristen. Die Fische schien das nicht sehr zu stören. Schon im Spülsaum waren sie unterwegs. Mathias und ich wechselten uns im Schnorchel/Kinderdienst ab. Beim Blick unter Wasser (an den richtigen Stellen) dachte man tatsächlich, man wäre mittendrin in einem Aquarium. Teilweise tummelten sich bis zu ca. 30 Fische verschiedenster bunter Sorten in greifbarer Nähe. Und da es am Vormittag im vorderen Teil wellentechnisch recht ruhig war und zum großen Teil flach, konnte sogar Flori dies miterschnorcheln. Er war total begeistert und sagte da wären ja alle Monterey Aquarien zusammengeschüttet worden und wir mittendrin. 🙂 (Ich habe mal von den Schautafeln einige von den gesehenen abfotografiert.)
Laura blieb lieber an Land und steckte ab und an mal die Füße ins Wasser.
Dreiviertel zwölf hörten wir den Not-Probealarm, welcher immer am ersten Werktag eines Monats getestet wird. Zum Glück hatten wir dies vorher gelesen und schauten nicht so verwundert wie viele andere.
Wir konnten uns kaum lösen von diesem wunderbaren Fleckchen Erde. Aber wir wollten die kostenlose Hula-Show am Waikiki Beach anschauen. Leider fiel diese dann nach 5 Minuten ins Wasser bzw. den einsetzenden Regen. Da diese aber dreimal die Woche kommt, werden wir Samstag nochmal unser Glück auf Hawaiinische Kultur versuchen.
In Summe ein fantastischer Geburtstag – einziger Wermutstropfen: leider ohne Familie und Freunde. Ich bedanke mich herzlich bei allen Gratulanten und den lieben Worten. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass wir gesundheitlich, beruflich und finanziell die Möglichkeit zu dieser Reise haben.
PS: wer sich fragt, was Mathias da auf der Stirn hat… kleines Aua vom Strand mit der Schildkröte und einem Kampf mit Ast auf Augenhöhe 🤕
- Guten Morgen Geburtstag
- Anblick bei Ankunft
- Laura steckt die Füße ins Wasser
- Bereit für die Unterwasserwelt
- Profi Schnochler
- Papa nun auch
- Fische im Spülsaum
- Gut sichtbare Korallen
- Große Wellen vorm Riff
- Mittagsschlaf
- In der Bäckerei/Betonmacherei
- Typisches Shaved Ice mit Syrup
- Zum knutschen
- Froh sich zu haben
- Publikum Hulashow
- Bühne Hula-Show mit Riesigem Baum
- Kurze Hula-Einlage
- Glückliches Geburtstagskind















































































































































































































































































































