Da sind wir wieder. Das Fotos sichten und aussuchen, sowie Beiträge schreiben, schleift etwas. Abends wenn die Kinder im Bett sind, sind wir selbst auch immer total k.o. und morgens fehlt uns nun langsam dank Zeitanpassung auch die Zeit. WLAN/Internet ist auch nicht immer. Jetzt aber…

Unser Samstag in der Ghost Town Calico war erlebnisreich und toll. An diesem Wochenende war auch deutlich mehr los als bei unserem letzten Besuch und das lag am Civil War Festival. Dieses bestätigte viele unserer Vorurteile eines typischen Amerikaners – allen voran die Waffenvernarrtheit. Gleich zu Beginn bekamen wir den “Tipp”, die Kinder (und unser Flori sieht nicht älter aus als 5!) sollten die Soldatenschausteller doch mal fragen, ob sie deren Gewehre mal halten durften. Dies erschien umso makaberer, weil alle Flaggen auf Halbmast hingen, aufgrund des letzten Schulmassakers am Valentinstag.
Alles andere war aber wieder wunderbar und die Kinder und wir ließen uns in den wilden Westen „entführen“. Von Goldwaschen, über Minengang, Eisenbahnfahren bis hin zum Seildrehen.
Das Finale war dann eine 30min Vorführung einer Kampfhandlung mit Einsatz von Kanonenschlag und diversen Platzpatronen. Laura fand es aufgrund der Lautstärke wieder nicht so toll, Flori hingegen war Feuer und Flamme und musste immer lautstark alles kommentieren.

Von Calico ging es nach dem Mittagessen dann Richtung Los Angeles. Unser Ziel sollte Carpinteria sein. Ein Campingplatz direkt am Pazifik, den wir uns als besonders schön gemerkt hatten. Allerdings ließ sich dieser nicht mehr kurzfristig reservieren und wir bangten, ob er trotz verlängertem Wochenende (Presidents Birthday am Montag) und First Come First Serve noch ein Plätzchen für uns hat. Aber alles lief gut und wir kamen gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Meer an. Und dazu gab es noch Robben und Delfine/kleine Wale in der Ferne zu sehen. Magisch.
Wir machten mit etwas Anlaufschwierigkeiten noch ein kleines Lagerfeuer und fielen dann alle nach soviel erlebtem sehr früh ins Bett.