Autor: Laura, Florian, Denise und Mathias (Seite 8 von 10)

Letzter voller Tag in Asien

Wie angekuendigt haben wir heute neben dem Cao Dai Tempel auch die Cu-Chi-Tunnel im Rahmen einer gefuehrten Tour besucht.
Der Tempel war ein wahres Prachtstueck. Die Glaubensvereinigung dahinter vereint 7 Religionen in sich. Der Tempel bestand daher sowohl aus islamischen als auch hinduistischen und katholischen Teilen. Wir konnten auch einer Messe dort beiwohnen. Wie das jedoch haeufig bei solchen Touren ist, hatten wir nur ganze 30Min Zeit.
Danach ging es ueber ein kleines Mittagessen zu den Tunneln. Dieses komplizierte unterirdische Netzwerk beherbergte 20Jahre waehrend des Vietnamkrieges die Soldaten des Nordens, die sich hier im Sueden eingeschleust hatten. Wir schauten erst einen Propagandafilm des kommunistischen Nordens, erkundeten das Gebiet und durften dann selbst einmal „absteigen“. Dieser bis zu vierstoeckige Tunnel wurde extra fuer die „breiteren“ Westler vergroessert. Es war darin sehr beklemmend und heiss.
Das gesamte Thema hat uns wie gestern wieder sehr bewegt und deshalb konnten wir noch weniger verstehen, wie andere Touristen und die Lokalen so respektlos mit der Thematik umgehen koennen. Das ganze Gebiet glich eher einem Entertainmentpark: so wurden z.B. Schiessuebungen mit den damaligen Waffen angeboten oder Fotos von wirklich schlimmen Bildern verstuemmelter Menschen gemacht – am besten noch mit der lachenden Freundin davor…
Waehrend des Feierabendverkehrs konnten wir dies dann verarbeiten, ehe wir uns zum Abendbrot mit Geoff trafen. Unsere Wahl fiel auf ein asiatisches BBQ Restaurant mit Dachterasse. Der Abend war wieder sehr angenehm und amuesant und in Geoff (uebrigens 70J. alt) haben wir einen Freund gefunden.

Morgen frueh ist packen und auschecken angesagt. Wenns zeitlich passt, wollen wir uns noch den Wiedervereinigungspalast von innen anschauen, bevor wir uns am Abend in den Flieger setzen.

Ganz „Tourist“ in Saigon

Heute war nur lange schlafen sowie ein Besuch des Marktes und des Kriegsmuseums vorgesehen.
Beides steht in starkem Kontrast zueinander. Der Markt quirlig und voller Leben; das Museum gekennzeichnet von Gewalt und Tod.
Auf der Suche nach einem schoenen Ort fuers Abendbrot begegneten wir Geoff wieder (der nette aeltere Amerikaner von der Mekong-Reise) und verbrachten einen lustigen Abend zusammen.
Morgen – an unserem letzten vollen Tag in Fernost- schauen wir uns die Cu-Chi-Tunnel an und wollen uns abends wieder mit Geoff treffen.

2 Tage Mekong-Delta

Am Dienstag morgen ging es mit einer kleinen Gruppe anderer Touristen (insgesamt waren wir 8 ) und unserem Guide per Minibus in ein nahezu touristenfreies Gebiet ins Delta des Flusses Mekong. Neben uns waren noch 2 Berlinerinnen, 3 Englaender und ein aelterer US-Amerikaner dabei. Nach 4 Std Fahrt ging es direkt auf ein schmales Holzboot mit Motor, das uns durch die Kanaele zu unserer Homestay-Familie brachte. Die Familie wartete bereits mit Banh Xeo (Eierkuchen mit Shrimps) auf uns. Diese werden hier stueckchenweise in Reispapier gewickelt und mit frischen Gemuese gegessen. Als Nachtisch gab es Papaya, Pomello und Sternfrucht direkt vom Baum. Ausserdem konnten wir gleiche unsere „Zimmer beziehen“ – wir hatten als einzige tatsaechlich einen abgeschlossenen Raum fuer uns, in dem ein Holzbett ohne Matratze aber einer Decke stand und in dem die Fenster nur aus groben Gittern bestanden. Die Toilette lag ausserhalb des Hauses, an einem kleinen Teich…
Das Haeuschen selbst lag direkt am Wasser und war umgeben von wilder Vegetation. In ihrem „Garten“ hatte die Familie Kraeuter, Gemuese und Suedfruechte sowie Hasen, Enten und Huehner alles direkt vorm Haus.

Von dort aus ging es ueber einen schmalen Pfad und sogenannte Monkey-Bridges (Bambusfussgaengerbruecken) zu den Fahrraedern, mit denen wir dann die Inseln erkundeten. Dabei kamen wir uns noch einmal mehr wie Zirkustiere vor, da alle Bewohner der kleinen Haeuser die wir passierten schauten, lachten und gruessten. Besonders die Kinder kamen an den Wegesrand gelaufen und riefen uns ihr niedliches „Hello“ zu. Bei einem Zwischenstopp genossen wir wieder einmal eine frische Kokusnuss – die so frisch war, dass sie erst vom Ast abgeschlagen wurde (Kostenpunkt:25ct)

Trotz des drohenden Gewitters kamen wir  trocken wieder bei der Familie an und bereiteten zusammen das Abendessen vor. Wir rollten uns selbst frische Fruehlingsrollen und assen gebratenes Fleisch und (fuer uns unbekanntes) Gemuese mit Reis.

Da es hier schon halb 6 dunkel wird, gingen wir gleich noch per Boot auf Gluehwuermchenjagd. Seinen engagierten Einsatz bezahlte unser Guide mit einem Bad im 28Grad warmen Flusswasser. 🙂

Sehr muede ging die gesamte Truppe schon gegen um 9 schlafen, denn am naechsten Morgen sollte es um 6Uhr losgehen. Die Nacht unterm Moskitonetz war eher anstrengend auf der harten Unterlage, mit dem Hahn, der schon 2Uhr morgens schrie, und dem Radio, das vor 5Uhr ueber Lautsprecher verbreitet wurde.

Ein wenig zerknautscht verabschiedeten wir uns von der Familie und fuhren mit dem Boot zum „Floating Market“- hier treffen sich kleine bis grosse Boote zum Kauf und Verkauf von Obst und Gemuese. Von einer „schwimmenden“ Haendlerin gab es dann Fruehstueck auf dem Boot: Sticky Rice (klebriger Reis mit Salz, Zucker und Fruechten in Reispapier) und Bananenteig mit Kokusnusssauce im Bananenblatt. Danach liefen wir ueber einen lokalen Markt am Ufer. Dieser bot allerlei Waren von Aepfel ueber Froesche, lebende Schweine bis Handtuecher an.

Nach dem Besuch einer Ziegelsteinfabrik und einer Pagode schauten wir uns an wie Reispapier gemacht wird. Gegen Mittag trafen wir bei der neuen Gastfamilie ein, mit der wir wieder ein schmackhaftes Essen kochten. Diesmal gab es u.a. frittierte selbstgemachte Fruehlingsrollen.

Von da aus ging es durch den unglaublichen Feierabendverkehr wieder zurueck nach Saigon.

Wer suchet, der findet!

Nun neigt sich auch dieser asiatische Tag dem Ende 😉
Nachdem wir unser huebsches Zimmer bezogen und unser Moskitonetz mit etwas Kreativitaet angebracht hatten, haben wir uns die Touren gebucht. Zum Einen geht es am Freitag zu den bekannten Tunnel aus dem Vietnamkrieg – hier haben wir uns wieder fuer einen Billiganbieter entschieden – allerdings diesmal das Original und nicht ein Fake 😉
Zum Zweiten wollten wir fuer unseren 2Tages(+1Uebernachtung) Ausflug ins Mekong-Delta diesmal einen besseren und keinen Massenabfertigungsveranstalter. Hier haben wir auch einen gefunden, der
einen guten Eindruck macht. Unser Ausflug wird nun doch spannender als erwartet – er beinhaltet einen „Homestay“. D.h. wir werden bei Einheimischen, in deren aermlichen Huetten am Fluss uebernachten und mit denen zusammen kochen. :-J
Ausserdem wird unsere kleine Gruppe (ca. 5Leute+ Guide) mit einem Boot in den Fluessen umherfahren, auf einer einsamen Insel radfahren, Einheimischen beim Alltag zu sehen, Lernen wie Reis + Reispapier hergestellt wird und auf den „Floating Markets“ fruehstuecken. Mal sehen was wir davon wirklich unternehmen 😉
Mir grauts nur schon vorm Viehzeug :S

Morgen wird es daher keinen Eintrag geben.

Den Rest des Tages haben wir dann mit Essen und Sightseeing verbracht – und gleich noch ein ordentliches tropisches Gewitter+Regen mitgenommen. Jetzt sind wir sehr erschoepft und werden auch gleich ins Bett gehen. GN8
:schlafen:

Ankunft in Saigon

Nach etwa 23 Stunden Zugfahrt sind wir widererwartend ueberpunktlich in Ho-Chi-Minh-Stadt (auch heute noch Saigon genannt) angekommen.
Der Beginn der Strecke ab Hue war wunderschoen, wenn auch verregnet. Es ging durch die Berge an der Kueste entlang, an der die Wellen brausten, durch Reisfelder, vorbei an Doerfern und vielen Friedhoefen. Die gesamte Landschaft ist sehr gruen und ueppig.
Die Haelfte der Fahrt hatten wir unser 4er Abteil fuer uns und diesmal gingen auch die Fenster im Gang zu oeffnen. Vom Bahnhof in Saigon nahmen wir uns ein Taxi zu dem Hotel, was wir uns rausgesucht hatten – und wieder ging es durch sehr dichten Motorrollerverkehr.
Jetzt werden wir uns ein Reisebuero fuer unsere geplanten Touren ins Mekong-Delta und in die Cu-Chi Tunnel suchen.

Ja, mir san mim Radl da

Wir sitzen gerade im Versuch eines Shopping Centers (2 Etagen, s Shops) und trinken zu amerikanischen Schnulzenliedern einen Melonen- und einen Mangosaft.
Das Wetter wollte uns heute nicht verschonen und hat in regelmaessigen Abstaenden mal mehr mal weniger starke Regenguesse praesentiert – schon letzte Nacht goss es aus allen Kuebeln. Als wir uns heute morgen auf Drahtesel schwangen war jedoch noch die Sonnencreme am trocknen. Kaum 2km
gefahren (wie gestern schon erwaehnt ist der Verkehr hier nicht so schlimm) kamen endlich unsere Regencapes und Rucksackueberzuege zum Einsatz. Als wir Schutz in einer Bushaltestelle suchten war die Strasse schon fast ein reissender Strom 😉
Nach einer Pagode, einem Kaisergrab, das eher ein Lustgarten des Kaisers war, vorbei an Reisfeldern und unzaehligen Schauern spaeter stellten wir zufrieden die Raeder wieder ab. Das Fahrradfahren hier ist schon ein Erlebnis, ein bisschen wie geordnete Anarchie 😉 Doch dank unserer knallgelben Regencapes konnte uns keiner uebersehen und waren wir der Hingucker schlecht hin.
Dann ging es zu Fuss weiter einen Supermarkt suchen, da wir uns morgen fuer ca. 23h in den Zug nach Saigon setzen und ein paar Tuetennoodles fuer Verpflegung brauchten.
Und nun machen wir uns auf unser Abendbrot zu suchen – frei nach dem Motto „Wo viele Einheimische essen, da schmeckts“

Hue ist hui

Am Donnerstag haben wir in Hanoi ausgecheckt und unser Gepaeck im Hotel verstaut, damit wir noch ein wenig unterwegs sein konnten. Dann ging es mit einem Cyclo (Fahrradtaxi) zum Ho-Chi-Minh Mausoleum. Der gute Herr ist hier der Staatsheld Nummer Eins. Das Mausoleum war allerdings geschlossen, da der Leichnam jedes Jahr fuer 3 Monate nach Russland zum Neueinbalsamieren geschickt wird.
Dafuer statteten wir dann dem Literaturtempel einen Besuch ab. Ein architektonisch schoener Komplex mitten in der Innenstadt. Das war es dann auch schon mit Hanoi.
Unser Fazit: Man merkt deutlich, dass es sich um eine Grossstadt in einem Entwicklungsland handelt. Es gibt kaum moderne Architektur und die Einwohner leben sehr aermlich. Es gibt nur selten hoehere Gebaeude als 4 Etagen und viele sehen sehr heruntergekommen aus.
Wir haben zudem noch nie einen so chaotischen und lauten Strassenverkehr erlebt. Jedes Mal nach dem Strasse ueberqueren ueberkam einen ein Gluecksgefuehl, dass man es tatsaechlich unbeschadet ueberstanden hat. Die Taktik heisst hier bedacht und im maessigen Tempo laufen ohne stehen zu bleiben – somit koennen die anderen vorhersehen wo man sich hinbewegt und fahren um einen herum. Auf diese Logik zu vertrauen faellt allerdings sehr schwer wenn man mitten in der Fahrbahn steht und von allen Seiten hunderte Cyclos, Mopeds und Autos auf einen zusteuern. ABER: Wir haben es unbeschadet, nur um einige Adrenalinstoesse reicher, ueberstanden.
Hanoi war auf jeden Fall eine Reise wert und auch das Wetter spielte sehr gut mit (25Grad + heiter bis wolkig).
Was uns allerdings sehr gestoert hat, war, dass man an jeder Ecke und bei allem aufpassen musste, dass man nicht gelinkt wird. Ob es die gefakten Reisebueros, das ueberteuerte Essen oder angebliche Missverstaendnisse beim Preis eines Taxis ging. Wir haben mit Sicherheit oft viel zu viel bezahlt.
Gegen einen Touristenaufschlag an sich haben wir nichts, aber nicht wenn der 5Mal hoeher ist. Eines hat es uns auch gelehrt – wenn wir hier weitere gefuehrte Ausfluege machen wollen, gehen wir zu teureren aber
verlaesslichen + qualitativ deutlich besseren Reisebueros.
Solche Erfahrungen fuehren zu einem gewissen Misstrauen, das auch mit Agressivitaet einher gehen kann. Hier geht es aber nicht nur uns so – viele andere Touristen mit denen wir sprachen erzaehlen dasselbe. Schade ist es dann nur wenn man den anderen, netten Einheimischen damit unrecht tut. So koennen wir im Nachhinein sagen, dass unser Hotelpersonal in Hanoi sehr zuverlaessig war. Wir hatten erst unsere Zweifel als wir unsere Paesse abgeben sollten, unsere gebuchten Zugtickets nicht zum angekuendigten Zeitpunkt vorlagen und wir unser Gepaeck frei in der Lobby deponierten.
Aber es lief alles gut und zum Abschluss wurden wir sogar bis zum Bahnhof bis in unser Abteil gebracht.
In dem Nachtzug trafen wir dann in unserem 4er Weichliegenabteil auf zwei aeltere Schweizer. Wir verstanden uns gut und arrangierten uns im engen Abteil. Schlafen konnten wir auch mehr oder weniger und nach 14Std Fahrt sind wir heute morgen in Hue angekommen und wurden vom angerufenen Hotel abgeholt. Das Zimmer ist bisher das beste was wir hier in Asien hatten, zu einem durchschnittlichen (aber sich eigentlich wieder viel zu hohem) Preis.
Die Zugtickets fuer die Weiterfahrt in 2 Tagen haben wir uns auch gleich
besorgt.
Hue selbst ist eine angenehme Kleinstadt mit geordneterem Verkehr, vielen Touristen und schoenen historischen Ueberresten. Allerdings ist es auch stark vom Vietnamkrieg bzw. wie sie ihn hier nennen „Amerikakrieg“ gekennzeichnet- von vielen historischen Bauten stehen nur noch Ruinen und es faellt auf, dass die Landschaft teilweise nur aufgeforstet ist. Was uns beim heutigen Besuch der alten Kaiserstadt wieder auffiel ist die Unachtsam- und Gleichgueltigkeit mit der die Vietnamesen ihre Kultur- und Naturstaetten behandeln. Sie dienen nur zur Geldmache und keineswegs kann von nachhaltigem Tourismus die Rede sein.
Wir werden uns nun ein wenig an den „Parfuemfluss“ setzen und dann noch einen Happen essen gehen.

Achja und wir haben uns heute diese lustigen kegelfoermigen Strohhuette gekauft – die sind echt unversichtbar bei den sonnigen ueber 30Grad in Hue.

Wir mit einem Strohhut

Wir mit einem Strohhut

Kamikaze zur Halong-Bucht

So und auch heute sind wir heil zurueck im Hotel. Heute morgen hatten wir erst die Befuerchtung das Buero indem wir unseren heutigen Ausflug zur Halongbucht gebucht hatten, war ein Fake und wir wuerden nicht abgeholt.
Letztendlich wurden wir zwar abgeholt und haben die Tour dahin gemacht. Allerdings war sie kaum halb so gut wie angepriesen. Egal, die Bucht und die Hoehlen waren gut. Das eigentliche Highlight fuer uns war allerdings die 3stuendige Fahrt mit dem Kamikaze-Kleinbus durch die vietnamesische Landschaft 😉 Wir haben Bauern mit Strohhueten in den Reisfeldern, Motorroller mit riesigen Kaefigen an lebendem Vieh, schick gekleidete vietnamesische Schueler auf dem Weg nach Hause und noch vieles mehr gesehen.
Hungrig zurueck suchten wir uns dann hier eine Strassenkueche in der man aus 5 „Komponenten“ sein Essen aussuchen konnte und dann auf
Miniplastikstuehlen ass.

Abendessen

Abendessen

Direkt danach stand das Wasserpuppentheater auf unserem Programm. Zu diesem typischen vietnamesischen Schauspiel hatten wir uns gestern auch die Karten besorgt. Auch wenn der Text und Gesang in Vietnamesisch war, waren die ca. 50cm grossen Holzpuppen, die im und auf dem Wasser tanzten, amuesant.

Morgen checken wir hier schon wieder aus, schauen noch ein wenig in die Historie von Hanoi und fahren um 19Uhr mit dem Nachtzug Richtung Hue.

An dieser Stelle auch einmal vielen Dank an die Kommentar-Schreiber. Wir freuen uns immer auf diesem Weg von Euch zu hoeren 🙂

Wir sind Millionaere!

Gestern haben wir noch das Gebiet besucht in dem Mathias vor 2 Jahren fuer 10 Wochen gewohnt hat und haben vom 72. Stock des Swisshotels einen Blick auf Singapur geworfen. Ausserdem haben wir mit Nervositaet das Internet zu den Ueberflutungen in Vietnam speziell Hanoi durchforstet. Aber dieser Eintrag kommt schon aus eben dieser Stadt – wir sind also doch geflogen.
Nach einem Anruf in der deutschen Botschaft in Hanoi und Emailverkehr mit unserem Hotel hier, stellte sich heraus, dass nur bestimmte Teile betroffen sind. Am Flughafen und in der Altstadt steht kein Wasser und es regnet nur noch wenig. Unsere Fahrt in dem Pick up Service Car des Hotels, war jedoch sehr aufregend. Neben dem Anblick von voellig unter Wasser stehenden Landstrichen (was sich live doch ein wenig anders anfuehlt als im Fernsehen), stand das Wasser teilweise auch 30cm hoch – und unser Taxi immer schoen durch 🙂 Wir sind letztendlich heil – und im richtigen Hotel – angekommen. Zimmer ist okay, hat aber leider kein Fenster 🙁 Wir haben gleich einen Altstadtrundgang gemacht – der war absolut nicht so ruhig und romantisch wie es klingen mag. Es war laut, teilweise durch den Verkehr gefaehrlich und anstrengend aber auch sehr spannend. Wir koennen uns gar nicht satt sehen, an den kleinen Haeusern, Geschaeften und dem bunten Treiben. Es ist so wie wir uns Asien vorgestellt haben.
Ausserdem konnten wir heute endlich unsere Millionen vom Konto abheben… Millionen vietnamesische Dong 😉 (Eine von diesen Millionen ist 50EUR wert)
Morgen gehts gleich auf einen Ausflug. Und gerade eben haben wir auch unsere Weiterreise per Zug nach Hue und unsere Unterkunft dort organisiert. Das klingt weniger anstrengend als es ist, da hier ein kleines Reisebuero neben dem anderen steht und man immer das Gefuehl hat, man wird uebers Ohr gehauen.
Jedenfalls laufen hier sehr viele Deutsche rum und wir haben schon einen Koelner und ein Paerchen gesprochen und waren mit denen gut vietnamesisch essen.
Ihr seht es bleibt spannend und wir passen auf uns auf.
Gute Nacht!

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