Ja, mir san mim Radl da

Wir sitzen gerade im Versuch eines Shopping Centers (2 Etagen, s Shops) und trinken zu amerikanischen Schnulzenliedern einen Melonen- und einen Mangosaft.
Das Wetter wollte uns heute nicht verschonen und hat in regelmaessigen Abstaenden mal mehr mal weniger starke Regenguesse praesentiert – schon letzte Nacht goss es aus allen Kuebeln. Als wir uns heute morgen auf Drahtesel schwangen war jedoch noch die Sonnencreme am trocknen. Kaum 2km
gefahren (wie gestern schon erwaehnt ist der Verkehr hier nicht so schlimm) kamen endlich unsere Regencapes und Rucksackueberzuege zum Einsatz. Als wir Schutz in einer Bushaltestelle suchten war die Strasse schon fast ein reissender Strom 😉
Nach einer Pagode, einem Kaisergrab, das eher ein Lustgarten des Kaisers war, vorbei an Reisfeldern und unzaehligen Schauern spaeter stellten wir zufrieden die Raeder wieder ab. Das Fahrradfahren hier ist schon ein Erlebnis, ein bisschen wie geordnete Anarchie 😉 Doch dank unserer knallgelben Regencapes konnte uns keiner uebersehen und waren wir der Hingucker schlecht hin.
Dann ging es zu Fuss weiter einen Supermarkt suchen, da wir uns morgen fuer ca. 23h in den Zug nach Saigon setzen und ein paar Tuetennoodles fuer Verpflegung brauchten.
Und nun machen wir uns auf unser Abendbrot zu suchen – frei nach dem Motto „Wo viele Einheimische essen, da schmeckts“

1 Kommentar

  1. Heike

    Hallo, Ihr lieben Weltreisenden,

    nachdem ich nun endlich mal meine Dienst-E-mails von „außerhalb“ nach der Adresse Eures Blogs durchforstet habe (das Laden meines Eingangsordners ohne DSL dauert fast eine halbe Stunde) will ich gleich mal ausprobieren, ob das mit dem Kommentieren auch funktioniert.

    Zum Fahrradfahren bis nach Vietnam zu reisen, das macht mir Spaß…

    So ein Internet-Tagebuch ist ja wirklich was Schönes, auch, wenn das ‚Von-unten-nach-oben-Lesen‘ etwas gewöhnungsbedürftig ist.
    Ihr habt tolle Sachen gesehen und erfahren, und ich bin ganz begeistert, daß Ihr uns auf dem Laufenden haltet, aber es wird doch hoffentlich noch eine Nachbereitung geben, mit vielen Bildern?

    Interessant finde ich vor allem die „Charakterisierung“ der Chinesen und Eure Eindrücke von Vietnam. Vielleicht bringt Ihr ein Kochrezept von dort mit, eventuell mit Zutaten, die auch bei uns erhältlich sind?

    Außerdem habe ich erst mal im Atlas nachgesehen, wo eigentlich Hue liegt, Hanoi und Saigon kennt man ja noch aus den Nachrichten aus Kindertagen. Und auch ein wenig gebangt wegen des Hochwassers…

    Hier zu Hause artet es ja meistens nicht in Hochwasser aus, allerdings ist es zu Zeit ziemlich feucht und oft neblig. Ich mache nun schon etwas längere „Ausflüge“ sprich Gehübungen. Leider mußte ich heute fest stellen, daß die Uferwege von oben trockener aussehen als sie sind … also gaanz vorsichtig und bloß nicht wegrutschen. Inzwischen darf ich nämlich wieder richtig laufen (nur dass es noch doppelt so lange dauert), und ab Montag geh ich wieder zur Arbeit.

    Soweit ein paar Neuigkeiten aus Potsdam. Genießt Eure restlichen Urlaubstage und kommt heil und gesund wieder. Eventuell könntet Ihr Euch den 29.11. freihalten?

    Liebe Grüße
    Heike