Der Mittwoch, der erste Morgen in Singapur, startete erwartungsgemäß zeitig. Im gewohnten Muster wachten die Kinder halb sechs auf, was in Darwin noch das normale 7 Uhr war. Zum Glück gab es ab 6:30 Uhr Frühstück, wobei wir am Ende gar nicht so zeitig unten waren. Das gab uns nach dem Frühstück genug Zeit um schon mal eine Runde in den Pool zu hüpfen, bzw. Denise noch mal eine Runde zu schlafen. Erfrischt und ausgeschlafen machten wir uns auf den Weg ins grüne Herz von Singapur. Hier wanderten wir über ca. 7km zum und über den Tree Top Walk – ein Baumwipfelpfad. Im tropischen Regenwald war das eine ganz andere Erfahrung für Singapur und gleichzeitig aber auch ein wenig Schweiß treibend.






































Da wir schon auf dem Hinweg beim Verlassen der MRT (U-Bahn) eine große Sushiro-Werbung sahen, führte nun kein Weg daran vorbei. Zum Glück war Mittagszeit und der Hunger groß. So hatten wir nach 3 Wochen „Abstinenz“ ein erfreuliches Wiedersehen, nur dieses Mal in Singapur. Das Sushi war genauso lecker, nur um einiges teurer als in Japan. Mathias damaliger Kollege Colin meinte, dass Sushiro hier eher etwas preis-intensiver ist als lokale Sushi-Ketten. In Japan war es eher andersherum – interessant!
Vollgefuttert und müde fuhren wir uns Hotel und legten uns für ein Mittagsschläfchen hin.












Ausgeruht stiegen wir wieder in die MRT und fuhren nach Chinatown. Hier war schon alles für das „Mid-Autumn Festival“ geschmückt. Interessant nur, dass es 1. gar keinen Herbst in Singapur gibt und 2. wenn dann, der Herbst im deutschen Sinne ja noch ein paar Tage hin ist, geschweige denn die Mitte dessen gefeiert werden könnte. Nett und kitschig anzusehen war es trotzdem.
In Chinatown gab es viele kleine Läden, in niedlichen, kleinen, alten Shop Houses.
Abendessen gab es im Maxwell Food Centre, einem klassischen Hawker Centre mit vielen kleinen Garküchen und fest-verschraubten Sitzplätzen. Nach einer gemeinsamen Runde durch das Angebot entschied sich jeder für ein anderes Gericht. Das wurde dann jeweils bestellt und so aßen wir mal mehr und mal weniger zusammen. Durch Chinatown und den Central Business District (CBD) ging es zum Merlion mit Blick auf das Marina Bay Sands. Da die Müdigkeit wieder anstieg, fuhren wir dann auf schnellstem Wege zurück ins Hotel und ins Bettchen.




































Donnerstagmorgen begann schon etwas besser – zwischen 6 und 6.30 Uhr wachten wir auf und waren wieder eher zeitig beim Frühstück, noch bevor der große Ansturm der „Langschläfer“ zu erwarten war. Da wir erst 11 Uhr aufschrecken mussten, sprangen wir noch einmal in den Pool, bevor die Koffer geschlossen wurden. Beim Abgeben der Koffer zur Aufbewahrung versprach uns der Aufseher, dass wir beim Abholen gern auch noch einmal in den Pool zur Erfrischung springen könnten
Heute ging es dann zu „Gardens by the Bay“, den berühmten Stahlgerüst-Bäumen an der Marina Bay. Wir schauten uns ein wenig in den schönen Grünanlagen um, bestaunten die „Bäume“ von nahem und spazierten den Skywalk in luftiger Höhe entlang.


















Zum Mittag ging es heute in einen Food Court. Das ist die moderne Variante des Hawker Centres, nur innen, klimatisiert und weniger Auswahl, weil größere/moderne Stände. Wieder fanden alle etwas zu essen und einen Sugarcane-Juice mit Zitronen dazu.
Gut gesättigt liefen wir zur Arab Street – einem Viertel im arabischen Stil mit der Sultan Moschee. Hier war ordentlich was los gewesen, obwohl das Leben hier eigentlich abends in den zahlreichen Restaurants aufblüht. Vielleicht waren es tagsüber die Touristen und abends kommen dann die Singapurianer.
Zurück im Hotel sprangen wir also noch einmal ausführlich in den Pool. Das war eine willkommene Erfrischung nach dem Tag. Wobei die Temperaturen recht angenehm waren, auch weil es eher bedeckt als zu sonnig war und die Luftfeuchtigkeit nicht zu schlimm.












