Mittwoch, der 7. August, war unser letzter Tag in Tokio. Nun hieß es also die Koffer wieder Flugzeug-kompatibel zu schließen und rechtzeitig aus dem Hotel aus zu checken. Zum Glück hatten wir bis 11 Uhr Zeit. Heute gab es nur ein kleines Frühstück vom Minimarkt im Erdgeschoss. Die Koffer und Rücksäcke ließen wir wieder im Hotel und machten uns noch einmal auf den Weg in die Stadt. Nach einem kleinen Abstecher zur Post ging es in die Gegend des früheren Fischmarkts. Heute gibt es da nur noch einen Markt und ganz in der Nähe den Hamarikyū-Park. Das Wasser im Park wird mit Meerwasser gespeist, aber bot nur begrenzt Schatten.

Anschließend fuhren wir noch einmal zum Königspalast. Eine erneute Recherche ergab, dass man ohne Tour nur den Ostpark besuchen kann und dieser gar keine Mittagsruhe-Schließzeit hat. Man muss nur am richtigen Eingang sein. Und so war es dann auch. Allerdings zeichnet sich der Park eher durch breite, asphaltierte Wege bzw. Straßen aus statt schöner Gärten und Blumen. Somit kürzten wir unseren Besuch ab und fuhren zurück nach Asakusa. Hier ging es nochmal über die Souvenir-Straße vor dem Asakasu-Schrein. Zum Abschluss genossen wir ein zeitiges Abendessen bei Sushiro (unserem 3. mal Sushi in 4 Tagen 😉 ). Vom Hotel ging es dann mit Sack und Pack zur U-Bahn und mit einem Mal Umsteigen bequem zum Haneda-Flughafen. Hier hieß es erst einmal den Schweiß des heißen Tages abwaschen und in die Flugkleidung wechseln. Wir kamen trockenen Fußes ins Terminal, bevor dann ein großes Unwetter über Tokio hereinbrach und für ordentlich Verspätung bei den Flügen sorgte. So kam unser Flieger mit 1h 40m Verspätung erst aus Sydney an. Während dieser Artikel entsteht, steht der Flieger „neben“ uns und kommt nicht voran. Laut Info eines Angestellten herrscht gerade höchste Unwetterwarnstufe auf dem Flughafen, sodass alle Mitarbeiter vom Vorfeld mussten und kein Flieger mehr voran kommt. Da wir einen Direktflug ohne Anschluss oder Terminen haben, sind wir hinreichend entspannt. Irgendwann werden wir schon loskommen…

Nun heißt es Abschied nehmen aus Japan. Dieses Land gefiel uns sehr gut. Die Hitze war bisweilen etwas anstrengend, aber mit ausreichend Wasser, einem Ventilator und hier und da einem Geschäft mit Klimaanlage noch irgendwie auszuhalten. Die Menschen hier waren unglaublich nett und zuvorkommend. Mit „Kon-nichiwa“ (Guten Tag), „arigatō“ bzw. „arigatōgozaimasu“ (Vielen Dank) und „hai“ (ja) kamen wir gut durchs Leben. Den Rest erledigte entweder English, der Google Übersetzer oder Zeichensprache 😉
Der Abschied fällt uns schon etwas schwer, doch die Aussichten auf Australien helfen darüber hinweg. Nun heißt es aber erst einmal den Flug nach Sydney antreten und überstehen.