Heute, am Sonntag, stand ein Tagesausflug nach Nara auf dem Programm. Nach einer schnellen, morgendlichen Waschmaschine fuhren wir mit der S-Bahn/Regionalbahn eine gute halbe Stunde gen Osten und stiegen mit vielen anderen an der Endstation Kintetsu Nara aus. Nara war irgendwann in der Geschichte Japans auch einmal die Hauptstadt und hat heute viele beeindruckende Tempel und ein riesige Reh-Population, die hier frei durch die Gegend streifen und dank „Reh-Keksen“ sehr zutraulich sind. (Daher auch das Bahn-Waggon-Design…)










Als erstes ging es zum Tōdai-ji Tempel. Hier sitzt ein riesiger Budda im weltgrößten Holzgebäude (und daher auch schon mehrmals abgebrannt und in kleinerer Variante neu aufgebaut – das Geld war wohl immer schon knapper als „früher“).









Mittag gab es in einem arktisch kalten Restaurant samt Softeisnachtisch. Frisch Sonnencreme-eingecremt ging es zu einer großen Glocke und die Panoramahalle mit nettem Ausblick über Nara. Zuletzt ging es zum Kasuga-Teisha Shrein. Hier ging nur Denise ins innere und wir anderen drei genossen Wassernebel im Schatten – schließlich waren auch heute wieder 35°C und die Wege bisher zu Fuß. Zum Glück gab es auch hier an allen Tempeln und Schreinen Wasser zum spirituellen reinigen, welches wir gerne zur Erfrischung nutzten. Zurück zum Bahnhof ging es dann bequem mit dem lokalen Bus, für umgerechnet je 0,58€ 🙂



















Ein kleiner Spaziergang durch das Viertel am Bahnhof (hier eher normale Innenstadt und kein olles Gebiet) brachte und zu unserem ersten Obst-/ Gemüseladen sowie einen Supermarkt. Beides hatten wir in Osaka in der Form und Größe noch nicht entdeckt. Mit Chips ausgestattet ging es zurück zu Bahn und zurück nach Osaka.









Wir waren gegen 18 Uhr zurück im Szene-Viertel Dotonbori und machten uns auf die Suche nach Abendessen. Kobe-Rindfleisch ist eine der hiesigen Wagyu-Beef Varianten und sehr hochqualitativ. Das wollten wir einmal testen, doch bei den Preisen verging uns etwas der Appetit. Als Alternative gab es einen Spieß mit selbigem Rindfleisch auf die Hand und auf die Suche nach einer geeignete Alternative zum Essen. Auf Wunsch der Kinder gab es dann heute Hamburger, auf Japanische Art mit Teriyaki-Sauce – auch sehr lecker! Und zum Nachtisch Portugiesische Puddingtörtchen, Oreo-Keks-Softeis und Wassereis mit Geschmack – so ähnlich wie auf Hawaii.
Auf dem Heimweg war die Metro mächtig voll gewesen – Sonntagabend kurz nach 20Uhr. Erstaunlich!
Dann hieß es noch Koffer packen, denn morgen geht es weiter gen Süden in ein Tempeldorf für eine Nacht mit Mönchen.

























