Eigentlich hatten wir mal angedacht, gestern in ein „Schwimmbad“ zu gehen. Da die Zeit dann nicht mehr reichte, kamen wir heute nicht mehr drum herum und hatten die „Spa World“ als ersten Punkt auf der Tagesplanung. „Onsen“ sind typische heiße Bäder in Japan und hier sollte es noch Wasserrutschen und Schwimmbecken dazu geben. Da die eigentlichen Onsen unbekleidet und daher strikt getrennt nach Männlein/Weiblein genutzt werden, war die Damenumkleide und Damen-Onsen auf der 4. Etage, wir Männer durften in die 6. Etage. Auf der 8. Etage trafen wir uns im „Spaßbad“ (interessant, dass man im Erdbebengebiet das Spaßbad in die oberste Etage legt…). Es gab eine Strömungskanal und zwei große Reifenrutschen, die extra kosteten und extra Berechnungen erforderten. Je nach Rutsche durfte das Maximalgewicht sowie die Gewichtsdifferenz der Rutschenden nicht überschritten werden. Da alle Kombinationen die Differenz auf der nicht-Harakiri-Rutsche verfehlten, zahlten wir nur den Aufpreis für die Kinderecke, wo es zwei kleine Rutschen mit ausreichend Spaß für Florian und Laura gab. Natürlich probierten wir dann auch die Onsen aus. Bei 38,5°C bis 42°C hielten wir es jedoch nicht lange darin aus und rutschen lieber noch ein wenig. Nach einer Stärkung in einem der zahlreichen Imbisse wuschen wir uns ausführlich im Onsen-Bereich – im sitzen (keine Fotos vorhanden 😉 ). Es gab Duschbad und Co., Rasierer/Haarbürsten, Zahnbürsten und Handtücher soviel man wollte.








Frisch gewaschen ging es noch einmal kurz zu den alten Videospielen und dann weiter ins Osaka Aquarium Kaiyūkan. Heute am Samstag war hier gut was los, sodass wir unser Ticket vor Ort erst für 1,5 Stunden später kaufen konnten. Sie Zeit verging bei einem Eis/Crêpes/Donut jedoch ganz schnell und schon waren wir wieder von Wasser umgeben. Ganz im japanischen Sinne bewegten wir uns in Höchstgeschwindigkeit einmal die Küsten am Pazifik entlang in Form von Aquarien. Das Highlight war das Pazifikbecken mit zahlreichen Großfischen und 2 Walhaien – sehr beeindruckend, ja regelrecht beruhigend, würden nicht überall 3 Reihen Besucher an der Scheibe kleben (uns inklusive). Glücklich mit zahlreichen Stempeln und einem Walhai-Kuscheltier traten wir raus in die mittlerweile angenehme Abendwärme.


















Die Sushi-Erfahrung von gestern ließ die Kinder nicht los und so ging es heute in eine andere Filiale der gleichen Kette wie gestern: Sushiro. Nur dieses Mal hatten wir leider keine Tischreservierung und mussten Samstagabend halb 8 eine Dreiviertel Stunde auf einen Tisch warten. Doch dann ging es wieder ganz schnell und der erste Sushiteller kam angefahren und war noch viel schneller geleert.
Nur ein wenig südlicher bestaunten wir danach noch die Menschenmassen und Leuchtreklamen von Dōtonbori, bevor es nach einem weiteren langen Tag zur späten Stunde nach Hause ging. Nun liegen die Kinder halb elf im Bett und wir großen werden auch bald folgen.














Da hattet ihr ja wieder einen tollen Einstieg in euren Urlaub!
…. und der weltweite Ausfall der Technik, speziell im Flugbetrieb, konnte euch auch nix „anhaben“ …. zum Glück! LG…. Morgen wird’s hier auch noch mal etwas molliger als heut mit 30°c! Fröhliches Schwitzen…. ich fahre gleich baden :0)