Unser Mittwoch stand ganz im Zeichen von Tierbeobachtungen. Schon vor dem Frühstück um 7 Uhr erblickten wir das erste Nashorn von der Aussichtsplattform. Vormittags fuhren wir mit einem Kanu über den Rapti-Fluss, der die nördliche Grenze des Nationalparks bildet. Hier sahen wir einige (ungefährliche) Gharial-Krokodile und Wasservögel. Die Gharial-Krokodile sind vom Aussterben bedroht, sodass es eine Aufzuchtstation gibt, die wir anschließend im einsetzenden Regen besuchten.


























Mittag gab es im Hotel und 14:30 Uhr ging es im Safari-Jeep wieder los. Trotz Regen beobachteten wir zahlreiche Nashörner, Rehe und Vögel. Die Pfaue schrien und saßen in den Bäumen und ließen Erinnerungen an den Tierpark aufkommen. Bengalische Tiger sind sehr scheu und hielten sich daher versteckt. Statt wilden Elefanten sahen wir immerhin Armee-Elefanten, die beim Schutz des Nationalparks helfen, da Tiger sie nicht angreifen.





























Zurück im Hotel sah Mathias noch ein Nashorn im Wasser. Im Dunkeln begleitete uns meist ein Hotel-Mitarbeiter. Denn trotz Zaun konnte man sich nie sicher sein, dass nicht doch mal ein wildes Tier den Fluss überquerte.


Nach einem tollen Tag mit besonderen Tiersichtungen fielen wir erschöpft ins Bett – unter dem abendlichen Konzert des Jungles.
