Von Istanbul ging es in nur ca. 6,5 Stunden nach Kathmandu. Inkl. Abendessen und kleinem Frühstückssnack blieb also nicht mehr viel Zeit zum Schlafen. Wir kamen pünktlich halb sieben in Kathmandu an, was sich für uns wie mitten in der Nacht anfühlte. Nepal hat eine Zeitverschiebung nach Deutschland von +3 Stunden und 45 Minuten. Wir sahen im Morgendunst den Himalaya im Sonnenaufgang, bevor wir in Nepal selbst in den Dunst eintauchten und über einen grauen Flughafen liefen. Die Immigration ging dank vorheriger Online-Anmeldung gut von statten. Wir mussten vor Ort nur noch das „Visa-On-Arrival“ in US-Dollar bezahlen und zum Grenzbeamten gehen. Nun haben wir einen Nepal-Sticker samt Stempel im Reisepass. Nach dem wir unsere Koffer vom Band zogen, holten wir uns noch eine lokale SIM-Karte für mobiles Internet direkt am Flughafen. Am Ausgang trafen wir dann auf unsere Reisegruppe und unseren deutschsprachigen, nepalesischen Reiseführer. In einem kleinen Bus ging es direkt ins Hotel, wo wir nach kurzer Wartezeit schon am Vormittag eingecheckten konnten. Die „Wartezeit“ bis zum Tagesprogramm ab 12 Uhr verbrachten wir mit einem kleinen Schläfchen, das sehr wohl tat.

Um 12 Uhr trafen wir uns dann für einen Spaziergang in die nahegelegenen Altstadt Kathmandus. Über belebte Straßen, vorbei an hupenden Motorrädern und verkehrsregelnden Polizisten ging es in kleine und dennoch viel-befahrenen Gassen. Im MONA, dem Museum of Nepali Art, schauten wir uns tolle, moderne Kunst an, die zumeist Buddha im Mittelpunkt darstellte. Mit einem kleinen Hüngerchen ging es direkt in das angeschlossene Hotel-Restaurant zum Mittagessen.

Nach dem Essen ging es mit dem Bus hinauf zur Swayambhu Stupa. Eine Buddhistische Stupa, obwohl die meisten Nepalesen Hindus sind. Diese hier wird auch gern der „Affen-Tempel“ genannt. Oben hatten wir ausreichend Zeit die verschiedenen Ecken zu erkunden, unzählige Gebetsfahren im Wind flackern zu sehen und am Ende kam sogar die Sonne raus.

Nach der Stupa ging es im Bus wieder zurück ins Hotel. Hier gönnten wir uns nur noch den Welcome-Drink im Restaurant auf der Dachterrasse im 9. Stock, sowie ein einheimisches Abendessen. Das Licht schalteten wir dann gegen halb 8 (die Kinder in ihrem Zimmer), bzw. um 8 bei uns aus, damit Denise schlafen und Mathias Blog schreiben konnte 😉

Und zum Abschluss noch ein paar Eindrücke als Video vom heutigen Verkehr in Kathmandu, uns mittendrin und das Wetterleuchten/Gewitter am Ende des Tages.