Am Samstag ging es nun also los – das große Abenteuer. Morgens sprangen wir noch schnell in den Pool, aßen nur ein kleines Müsli und packten dann unseren Allrad-Camper. Der erste Weg führte uns jedoch erstmal noch mitten rein in die Zivilisation. Samstagvormittag im Shopping Center für Outdoor war gut was los. Wir kauften uns noch eine provisorische Toilette, eine Leuchte und Gaskartuschen für unseren Camping-Kocher.





Dann ging es los auf dem Highway 1 – der Stuart Highway. Der führt von Darwin im Norden durch Alice Springs im Zentrum bis Adelaide im Süden. Nach kurzem Bogen wir jedoch schon gen Osten auf den Arnhem Highway ab, da wir unsere Rundtour im Uhrzeigersinn fahren wollen.
Am Big Boxing Crocodile gab es einen Mittagssnack. Unser erster geplanter Stopp war am Fogg Dam Reserve. Hier konnten wir über einen Boardwalk ein Sumpfgebiet erkunden, in dem es Lotus, viele Vögel und Spinnen und potentiell auch Krokodile und Schlangen gab. Die Kinder waren etwas angespannt beim Laufen. Kaum zu glauben, dass sie schon drei Jahre auf diesem gefährlichen Kontinent gelebt haben 😉
Am Adelaide River genossen wir ein kleines Vesper mit Blick auf den Fluss. Krokodile wollten sich aber nicht zeigen. Die teure „Jumping Crocodile Cruise“ sparten wir uns – das Spektakel sahen wir schon mal in Far North Queensland.

























Die erste Probe unseres Off-Road-Campers machten wir auf dem Weg zum Bird Billabong. Hier endete die asphaltierte Straße und ging nur als „Dirt Road“ weiter. Kein Problem für uns! Wir ließen etwas Luft aus den Reifen und fuhren mit Allradantrieb weiter (auf normalen Straßen fahren wir nur mit Vorderradantrieb). Damit waren die Querrillen in der Sandpiste halbwegs zu ertragen. Leider gab es am Billabong nur einen 2h Wanderweg, statt einen erhofften Ausblick vom Parkplatz, sodass wir direkt wieder zurückfuhren. Kurz vor dem Highway hieß es dann wieder Luft auf die Reifen pumpen (wir haben einen Kompressor ab Board) und weiter mit bis zu 130 erlaubten km/h (so schnell fuhren wir nicht auf der „normalen Landstraße“).




Unser erster Campingplatz hatte auf den letzten 9km Anfahrt auch wieder eine Sandpiste. Also wieder Luft runter, 4WD aktiviert und ab. Viel mehr als 30 km/h waren trotzdem nicht komfortabel.
Am Campingplatz angekommen ging es nun erstmal an‘s große Aufbauen. Zwei Dachzelte und die Markise wollten fachgerecht installiert werden. Das ging erwartungsgemäß beim ersten Mal nicht sehr schnell, aber so haben wir noch Potential besser zu werden 😉
Abendessen kochten wir uns in der Campingküche: Reis mit Butter-Chicken. Nach einer Dusche krabbelten wir dann auf unser Dach und konnten bei immer noch 23°C um 21 Uhr und vielen Tiergeräuschen nur langsam einschlafen.
















