Nach dem wir am Donnerstag müde ins Bett fielen, erwartete uns Freitagmorgen ein kleines, australisches Frühstück – Toast mit Marmelade, bzw. Rührei. Wir fuhren dann schon bald runter nach Warriewood – freitags ist hier Markt. Mittag gab es im Sunshine Café am Warriewood Beach, von wo aus wir dann auf einen ausgedehnten Spaziergang nach Narrabeen und zurück an der Küste nach Warriewood liefen. Abendessen gab es in unseren Favorisierten Sushi-Train-Restaurant in Narrabeen, bevor es mit dem Bus in die Innenstadt ging. Abends erwartete uns ein tolles Konzert in der Sydney Opera im erneuerten Konzertsaal. Erst spielte ein Geiger virtuos mit einem kleinen Orchester. Nach der Pause hatte der Geiger Feierabend und das Orchester wurde auf volle Größe erweitert. Eine tolle Erfahrung in einem tollen Konzertsaal. Der Bus brachte uns wieder gut zurück und kurz nach Mitternacht waren wir im Bett.

Am Samstag stand ein Besuch bei Denises damaliger Kollegin Ghazal und ihrer Familie an. Auch ihre Kollegin Kruewan kam dazu. Zum Mittag gab es leckeren Kabeljau und Lamm mit Reis und Gemüse.
Auf dem Rückweg setzen wir Denise am Bahnhof in Turramurra ab, von wo aus sie in die Stadt fuhr und sich mit ihrer damaligen Kollegin Meera auf ein Abendessen und Drink traf.
Florian hatte ein „Sleep-over“ bei Gustav, seinem hiesigen Schulfreund in Gordon. Laura wiederum schlief bei Kira. Mathias aß dann noch mit Gustavs Familie Abendbrot.

Der Sonntag begann so geschäftig, wie der Samstag endete. Denise traf wiederum 2 ehemalige Kollegen nacheinander zum Frühstück und Käffchen in Dee Why. Mathias lief derweil an der Küste entlang von Dee Why nach North Curl Curl und hatte ein Frühstück am Dee Why Beach. Dann hieß es Florian abholen, Denise einsacken und ab zur Spit Bridge, wo wir Laura und Kiras Familie trafen. Wir trafen Kira und ihre Familie erst vor einem Monat in Deutschland und freuten uns riesig mit ihnen heute den Spit-Manly Coastal Walk zu laufen. Nach einem Picknick am Clontarf Beach ging es über Stock und Stein und viele Stufen in Richtung Manly. Wir liefen nicht die komplette Strecke bis Manly, aber hatten viel Spaß. Mit anderen Kindern läuft es sich auch für Laura und Florian immer etwas unbeschwerter.
Abends trafen wir dann wiederum eine weitere Familie aus den Schulzeiten damals – Nicolas war auch ein Schulfreund von Florian und wir verbrachten gern Zeit mit seiner Familie. Auch an diesem Sonntagabend hatten wir eine wunderschöne Zeit zusammen, die viel zu schnell vorüber ging.

Der Montag startete regnerisch, nach dem die letzten Tage neben einigen Wolken viel Sonne präsentierten. Als der Regen nachließ fuhren wir runter nach Narrabeen und los mit dem Bus nach Manly. Hier ging es auf die legendäre Manly-Fähre. Eigentlich wurden die alten, großen Fähren durch kleinere, schnellere, sparsamere Fähren ersetzt. Doch Haltbar- und Beständigkeit der neuen Fähren war etwas mangelhaft, sodass einige alte Schiffe wieder fit gemacht wurden. Wir hatten das Glück und erwischten eine alte Manly-Fähre für das traditionelle Gefühl. Am Circular Quay wechselten wir in die Straßenbahn und fuhren bis zum Fish Market. Wieder ein Fischmarkt, auch wenn nicht so groß und spektakulär wie in Tokio. Hier gab es Fisch zum Mittag, bevor es zu Fuß zurück zum Darling Harbour ging. Hier wurde schwer gebaut – ein Shopping Centre war einer Baugrube gewichen. Die etwas angestaubte Optik des Darling Harbours wird scheinbar aufgefrischt. Der Bus brachte uns dann wieder zurück nach Narrabeen.
Am Abend trafen wir uns noch einmal mit Kiras Familie zum Abendessen, da der Papa Jörn Geburtstag hatte. So gab es Pizza und Pasta bei ihrem Lieblingsitaliener.