Allein in der Pampa

Es ist gerade Halbzeit im Spiel Argentinien-Suedkorea, das nutzen wir fuer einen schnellen Eintrag.
Wir befinden uns gerade mitten in den Bergen bei den Dong – einer der 52 Minderheiten Chinas . Die Fahrt hierher hat 4Stunden gedauert und ging neben Strecken auf der Autobahn auch ueber schlechte Abschnitte und an vielen Stellen war die Fahrbahn durch Steinschlag/Erdrutsche behindert (ihr erinnert euch sicherlich, dass es hier viel regnet zurzeit)
Hier im Dorf gibt es neben den ca. 500 sehr verteilten Einwohnern kaum Touristen – zumindest jetzt am Abend scheinen wir die Einzigen hier im einzigen Gasthaus zu sein. Die meisten Touris sind nur tagsueber da. Beleuchtung, Strassen und Warmwasser gibt es nur vereinzelt. Dafuer aber Handyempfang und Internetanschluss 😉 Und schoene Holz-Haeuser und -Bruecken und sehr viel Landschaft und Natur. Jetzt am Abend hoert man nur das Zirpen der Zikaden, das Quaken der Froesche, das Rauschen des Flusses und das Surren der Millionen Muecken. Zum Glueck haben wir das Moskitonetz dabei. Unser Zimmer ist sehr einfach, die Toilette umso einfacher aber der Blick fantastisch. Wir fuehlen uns so richtig in der chinesischen Pampa – und das finden wir richtig toll 😉 (Sind aber auch froh unseren Guide und Fahrer dabei zu haben und das Auto vor der Tuer zu wissen 🙂 )
Bevor ich es wieder vergesse: Zwei Geruechte zu den Chinesen muessen wir widerlegen. Erstens sind die Chinesen nicht freundlich und immer laechelnd – eigentlich sind sie ein sehr muerrisches Volk. Zweitens essen die Chinesen zwar mehrere „Gaenge“, aber diese kommen alle gleichzeitig auf den Tisch. Dementsprechend essen sie auch nicht lange und langsam sondern kurz und hastig.
Doch auch wenn wir uns auf zu Hause freuen, so wollen wir auch die letzten 3Tage geniessen.

2 Kommentare

  1. Roland und Angela

    Hat man den fantastischen Blick etwa von der Toilette aus?? :S

    Wir freuen uns jedenfalls auch sehr auf eure Rückkehr, auch wenn wir dann schon im Urlaub sind.

    Gruß Papa-Roland und Mama-Angela!!

  2. Kathi

    kleine Fussballanekdote am Rande:

    Nordkoreaner dürfen ja nicht ausreisen, um ihr land bei der wm in südafrika anzufeuern.
    deshalb hat man seine freunde – die chinesen – hingeschickt.
    diese sitzen nun also bei den nordkoreanischen spielen auf der tribüne. kaum dem wachsamen auge des kommunismus entkommen, jubeln die chinesen doch für die gegnerische mannschaft …. wenn das Hu Jintao mitbekommt….