Hier nur eine kurze Meldung, dass wir die 7Std Zugfahrt nach Pingyao gut ueberstanden haben. Direkt vom Bahnhof gings dann gleich einen „alten“ Hof + Museum besichtigen. Ich schreibe „alt“, da wir langsam an der Authentizitaet von Sehenswuerdigkeiten zweifeln. Die Chinesen ersetzen und erneuern anscheinend schnell mal etwas und verkaufen es als das Original. Fuer sie ist das allerdings voellig normal und ist keineswegs boesartig gemeint. Den Touristen soll einfach etwas schoenes geboten werden – und da das neu gemachte hier aufgrund geringer Qualitaet schon wieder antik aussieht, merkt der Tourist es eher nicht. Trotzdem konnte man sich im Hof gut vorstellen wie dort einmal gelebt wurde.
Besonders gestaunt haben wir wieder, dass die Chinesen fuer Glueck hunderte verschiedene Symbole, Zeichen, Tiere etc. haben. Der Hof sah von oben sogar aus wie eines der Schriftzeichen fuer Glueck 😉
Danach wurden wir in unser Hotel in der Altstadt gebracht. Pingyao ist das chinesische Gegenstueck zu Rothenburg ob der Tauber. Mit den kleinen Gaesschen, den huebschen Haeusern, der Stadtmauer und dem Autoverbot wirkt es sehr romantisch. Morgen bei Tageslicht schauen wir es uns genauer an. Jetzt machen wir es uns auf der buchstaeblichen Liegewiese in unserem sehr romantisch-rustikalem Zimmer gemuetlich. Gute Nacht!
- Blick im Zug nach vorn
- Blick nach hinten
- Mittagessen im Zug
- Hof der Familie Qiao – rote Lampinions stehen uebrigens fuer Glueck 😉
- Park im Hof der Familie Qiao
- Das Markttor bei Nacht






