Ein bisschen froh waren wir doch, als wir unseren Dschungeltempel dann Richtung Strandapartment verließen. Es regnete dort einfach viel und durch das dunkle Dickicht kam zu wenig Sonnenlicht, als dass es sich erwärmen konnte. Und bei nachts 15°C ohne Isolierung und jegliche Heizung war es recht frisch im Haus – angeblich der kälteste Monat seit Urzeiten.
Bevor es an die ruhige Südküste ging, schauten wir nochmal am Ho’okipa Beach nach großen Wellen.
Da wir erst nachmittags in unser Appartment durften, nahmen wir einen Umweg über Lahaina im Nordwesten. Am Whale Watching Point waren wir nicht erfolgreich, aber an zwei weiteren Schnorchelpunkten sahen wir zumindest kleine Meeresbewohner. In Lahaina ließen Laura und ich uns vom Schaufenster zu hübschen Kleidern verleiten… Fotos kommen bald 😉
Der Weg gen Süden war dann auf der einzigen Straße sehr stauig und langwierig. Da auch im Westen am Strand meist die Sonne scheint und es an den Bergen regnet, konnten wir beim Warten diverse Regenbogen sehen. Jetzt zeigt sich endlich, warum Hawaii als der Regenbogenstaat bezeichnet wird – und alle Autokennzeichen einen Regenbogen haben. Regenbogen, Schildkröten und Wasserfälle haben wir übrigens mittlerweile aufgehört zu zählen. 🙂
In unserem Appartment in Wailea kamen wir zum Einbruch der Dunkelheit an und staunten noch über die letzten Ausblicke auf den Sonnenuntergang. Die Aussicht ist fantastisch. Schon beim Frühstück auf dem Balkon sichteten wir Wale bzw. Spritzer und Teile von ihnen. Wir spazierten dann Richtung Meer und bemerkten, dass wir uns in einer sehr noblen Gegend befinden. Mit Gucci, Prada & Rolex und diversen gehobenen Hotels um die Ecke. Auch der etwas „rustikalere“ Ort Kihei nebenan ist ein sehr touristisch geprägter Ort. Nach unserer Einsamkeit kommt es uns hier vor wie in einer anderen Welt – bisschen wie Pauschalurlaub. Alles ist sehr gepflegt, und die Strände sind flach und ruhig. Wir probierten gleich mal den Ulua Strand und konnten Schildkröten (ganz nah) und Wale (ganz weit weg) sehen. Nach einem ordentlichen Mittagsschlaf (der Wecker war lautlos) ging es nach Kihei in den Kalama Park auf einen Spielplatz und anschließend nett Essen. Nun haben wir auch typisches Huli huli Chicken und Ahi Poké (roher Fisch) probiert und für gut befunden. Danach ging’s noch einkaufen. Wir suchen uns immer die großen (Bio) Supermarktketten und finden dort so ziemlich alles was wir brauchen – außer ordentliches Brot. Nur sehr teuer ist es eben. Für einen Einkauf für den man zuhause vielleicht 40€ bezahlt ist man hier schnell mit 100$ dabei – also gut doppelt soviel.
Morgen gehts ins Iao Valley und Montag hat Mathias einen Termin mit Haien – sprich sich für einen Tauchgang angemeldet 🙂
- Letzter Blick auf nördliche Wellen
- Pferdchen sind überall zu finden
- Lahaina Baby Beach
- Ahoi
- Einer von vielen Regenbögen
- Ahi Poké
- Abendlicher Ausblick aus unserem Appartment
- Morgendliche Walsuche
- Schicke Einkaufszentren
- Gepflegte Anlagen
- „Mama mach mal ein Foto“
- Unser Appartment
- Neuer Fahrer
- Spielplatz im Kalama Park
- Unterwegs in Kihei
- Mitten in Kihei
- Unten:Ahi Poké, Rechts:HuliHuli Chicken, Links: Fischtacos, Oben: Kartoffelbrei, Mitte: Frittierter Tintenfisch
- Interessantes Roggenbrot


















