Gesagt, getan, nahmen wir uns einen Mietwagen um uns mit ins Verkehrsgetümmel von Los Angeles zu wagen. Wirklich erstaunlich was sich hier für Blech bewegt. Ein Beispiel: die Autobahnen mit 6 Spuren pro Richtung sind immer gut gefüllt.
Los Angeles besteht ähnlich wie Sydney aus vielen vielen Vorstädten und besitzt keinen Stadtkern. So hatten wir uns schon vorher überlegt nur Hollywood und Venice Beach zu besuchen. Auf dem Hollywood Boulevard flanierten wir dann auf dem Walk of Fame und fuhren danach mit dem Auto näher ans Hollywod-Zeichen auf dem Berg. Da die Kinder beide friedlich schliefen, entschieden wir uns zur Weiterfahrt zum Rodeo Drive. Dort wo schon „Pretty Woman“ teuer einkaufte…
Stars haben wir in Hollywood und Beverly Hills aber nur in Form der Sternchen auf dem Walk of Fame gesehen.
Den heutigen Sonntag verbrachten wir dann ausschließlich am Venice Beach. Entspannt am Pazifikstrand sitzen und den Kindern beim Buddeln zuschauen – das war Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Beim Muschelsuchen habe ich dann tatsächlich einen Sanddoller gefunden – ein tolles Erinnerungsstück.
Da es Wochenende war, war auch ordentlich was los. Die Sportlichen waren Skater, Fahrrad Fahrer, Jogger, Surfer und Gewichtheber am Muscle Beach. Der Rest war eher Sonntagsspaziergänger wie wir.
Da der Sonnenuntergang hier derzeit auch recht früh ist, konnten wir den Tag am Venice Beach beim Sonnenuntergang ausklingen lassen.