Wir verabschiedeten uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge von Freddy, Anika und Lea und holten unser Wohnmobil ab. Und obwohl hier die Schlange nicht sehr lang war, verbrachten wir dort 4 Stunden. Unser Wohnmobil entschädigte dann aber für alles. Ebenso dass der langsame Mitarbeiter am Ende über 300$ für Kindersitze, Wäsche, Campingtisch etc vergaß 😉
Nachdem ich zufrieden feststellte dass das Wohnmobil genau dem entsprach was ich reserviert hatte und wir auch die Kindersitze gut installieren konnten, fiel die erste Anspannung ab und die Euphorie stieg. Auch Florian, der vorher ganz brav gewartet hatte, wollte dann unbedingt gleich mitfahren. Zweiter Stressfaktor wurde dann auch bewältigt und ich (Denise) fuhr unseren Mietwagen heil zurück zum Vermieter. Und das wo ich noch nie Automatik bzw. in San Francisco gefahren bin. Zugegeben ich musste nur dem großen weißen Wohnmobil hinterherfahren 🙂
Danach folgte der obligatorische erste grosse Einkauf und gegen 21Uhr erreichten wir den vorgebuchten Campingplatz. Dieser liegt erhöht in einem Regional Park in mitten von Eukalyptusbäumen.
Völlig k.o. verschoben wir das Wohnmobil einräumen auf den nächsten Vormittag. Doch auch daze sollte es nicht kommen, da Florian nach dem Frühstück kopfüber über sein Laufrad fiel und die Oberlippe aufplatzte. Das ganze sah ziemlich schrecklich aus und so fuhren wir gleich ins nächste Kinderkrankenhaus. Wir waren ja noch nicht weit von San Francisco weg. Zum Glück sah es schlimmer aus als befürchtet und außer einer Salbe und viel Eis muss da nix gemacht werden. Die Untersuchung hat stolze 800$ gekostet – zum Glück haben wir eine Auslandskrankenversicherung!
Die Wunden werden uns wohl noch auf einigen Reisefotos begleiten, aber wenigstens ist die Entenschnabel- Schwellung mittlerweile weg und Florian hatte schon am Mittwoch keine Schmerzen mehr. Er macht jetzt gern ein wichtiges Gesicht und sagt: „Wenn man ‚putte Lippe hat muss man Eis essen“ 😀
Nach der Aufregung sind wir wieder zum gleichen Campingplatz gefahren um am nächsten Tag noch die Krankenhausrechnung abzuholen. Beim Pizza-Mittagessen planten wir unsere Reiseroute und hielten am Lake Tahoe fest, obwohl dies einen langen Umweg bedeutet. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch unterschiedlichste Landschaft und übernachteten am Lake Pardee Marina. Dort überraschte uns das rege Wildlife (Enten, Gänse, Rehe, Adler, Präriehunde – und von allem immer viel) trotz eher karger Vegetation.
Achja Laura ist übrigens überwiegend so lieb, dass sie kaum auffällt. Bereitwillig lässt sie sich in den Autositz, Kinderwagen oder Manduca setzen. Mittlerweile gucken ihre zwei unteren Schneidezähne schon raus und beim Brei wird der Mund aufgemacht (wenn’s ihr schmeckt).
- Warten aufs WoMo
- Super Platz am Fenster
- Laura rückwärts – yes
- The driver
- Großeinkauf
- Kurz vorm Unfall
- Bruchpilot mit Eis
- Kinderbett im Alkoven
- Abendbrot im WoMo
- Anthony Chabot Regional Park
- Wüstenlandschaft
- Kirschbäume
- Steppe
- Weideland
- Lake Pardee Marina
- Wäschetag
- Rehe ganz nah
- Wasservögel
- Präriehunde
- Adler
- Ausblick von der Spielwiese
- Unser WoMo








































































