Gestern hat es leider den ganzen Tag weitergeregnet, sodass wir nach dem Kakao trinken nur noch ein bisschen die Gegend erkundet und Einkaufscenter angeschaut haben. Das Abendbrot gestaltete sich dann wieder schwierig da bei allen ansprechenden Restaurants lange Wartereihen an besetzten Stuehlen vor den Tueren waren. Letztendlich sind wir dann in eine japanische Nudelkette gegangen.
Heute war das Wetter etwas besser – allerdings mit 14Grad kuehler als bisher. Da wir kein Fruehstueck mitgebucht hatten, haben wir uns mit Martin in einem kleinen Park auf Croissants, Nutella (ja beides gibt es in speziellen Laeden) und eine Pomello getroffen. Es war herrlich den Chinesen beim Thai-Chi zuzusehen. Vor allem bei den aelteren Chinesen sah man, dass das wirklich fit haelt – da waren 70jaehrige die ihre Beine bis zur Schulterhoehe an einer Mauer abstuetzten. Und wir erlebten wieder einmal dass die Einheimischen sehr neugierig und offen sind. So sprachen uns 2 Maenner ueber 80 an – in Englisch! *staun* Mit denen plauderten wir eine ganze Weile und beide Seiten freuten sich 🙂
Vom Park ging es auf einen typisch chinesischen Markt. Hier gab es von frischen Kraeutern, Krabben und kleinen Katzen ( :[ ) bis hin zum „mobilen Zahnarzt“ alles. Jedoch ist dieser Markt nichts fuer schwache Gemueter – allerlei Tierreste und deren Gerueche machten mir (Denise) zu schaffen.
Danach fuhren wir nach Pudong- dem modernen Finanzviertel und fuhren kostenlos in den 86.Stock des JinMao Buildings um einen Blick ueber die Stadt zu werfen. Normalerweise gibt es eine kostenpflichtige Aussichtsplattform im Nachbarhaus, wir schummelten uns aber einfach in den hoechsten Stock des Hotels in diesem Haus. Allerdings war der Blick, wie leider schon die ganze Zeit, wegen des Smogs sehr schlecht.
Auf dem Weg zu einem Buddhatempel probierten wir dann auch die „Bauzen“, ein Hefekloss mit herzhafter Fuellung. Der Tempel war dann wirklich einen Besuch wert. Wir konnten sogar einen Blick auf die Zeremonie der dortigen Moenche werfen.
Zum heutigen Abendbrot gings dann in die Naehe von Martins Tongji Uni zu einem muslimischen Chinesen.
Nun sind wir voellig k.o. wieder im Hostel, waren gerade im Internet um fuer unsere morgige Reise nocheinmal alles zu checken, schreiben jetzt Blog und Reisetagebuch (ja, Ulli+Andy, wir benutzen es 😉 ), werden noch ein bisschen packen und dann ins Bett gehen. Der Jetlag macht uns immernoch ein bisschen zu schaffen, die einzelne Bettdecke nicht mehr – wir behelfen uns mit unserem Leichtschlafsack 😉
