Die Maschine von AirChina nach Shanghai startete am Donnerstag abend nur zu Zweidrittel besetzt. Nach den ersten 2 Stunden warfen wir unserer Sitznachbarin uebern Gang schon die ersten neidischen Blicke zu, da die sich ueber 4 Plaetze in die waagerechte legte. Alles in allem war der Flug so angenehm bzw. unangenehm wie ein elfstuendiger Flug in der Economyclass sein kann. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es uns dann auch – den Umstaenden entsprechend – gut und unsere Abholer vom Flughafen (Martin+Bekannter Dominik) sagten wir sahen wohl unerwartet fit aus. Namentlich hier noch einmal vielen Dank an Martin, der sich gleich -gentlemanlike- anbot meinen Rucksack zu tragen.
Mit dem Transrapid ging es dann bei 430km/h in die Stadt und dann per U-bahn in die Gegend in der Martin die Strasse unseres gebuchten Hostels vermutete. Leider war weder in den Reisefuehrern noch der Stadtkarte eine Bailan Road auffindbar. 😕 Also befragten wir diverse Passanten. Die Chinesen sind wirklich sehr nett und wuerden sich eher ein Bein ausreissen als einem nicht geholfen zu haben. So rief einer dann einfach im Hostel an und klaerte auf Chinesisch wo es sich befindet. Achja, hierbei ist wichtig, dass wir an dieser Stelle ohne Dominiks chinesische Sprachkenntnisse sehr alt ausgesehen haetten. Letztendlich wurde beschlossen dass wir uns einfach ein Taxi nehmen, da es sich mit der Wegbeschreibung dann doch nicht so einfach gestaltete. Also riefen wir uns im chaotischen Shanghaier Verkehr ein Taxi. Hier klaerte sich allerdings erst nach dem Beladen, dass es fuer den Fahrer zu umstaendlich sei dahin zu fahren :rolleyes: und so mussten die Rucksaecke wieder raus. Finally hatten wir auf der anderen Strassenseite mehr Glueck und sind fuer umgerechnet 1,4EUR endlich in der Bailan Road angekommen und haben das Hostel gefunden. Von unserer kleinen, einfachen aber sauberen Unterkunft haben wir einen sehr positiven Eindruck.
Um noch im Hellen etwas von der Stadt zu sehen machten wir uns sofort wieder auf – auf die Suche nach etwas Essbaren… und das ist hier wirklich ein Erlebnis. Alle 3m gibts einen kleinen Strassenstand der Fleisch und Fisch in verschd. Sorten (die meisten sind uns unbekannt 😉 ) gegrillt, gekocht, frittiert, gebraten oder roh anbietet.
Es riecht hier an jeder Ecke anders – zum Glueck ueberwiegend gut nach leckrem Essen ;D Gegessen haben wir dann jedoch ersteinmal in einem richtigen chin. Restaurant am People Square – dem Ku-damm von Shanghai- fuer ca. 3Eur pro Person(was fuer hiesige Preise schon sehr hoch ist). Gut das es Bilder auf der Karte gab, so haben wir u.a. Kimchi gegessen. Allerdings wissen wir nicht was von allem in der Schuessel Kimchi war. 🙂 Aber geschmeckt hats!
Gestaerkt gings dann zu Fuss zum Bund mit Ausblick auf Pudong – dem Financial District, der mit seinen hohen unterschdl. und beleuchteten Gebaeuden besonders abends sehr sehenswert ist.
Auf dem Weg dahin fielen wir natuerlich unter den ganzen Asiaten sehr auf und fliegende Strassenhaendler wollten uns alle paar Meter von DVD bis Pantoffel alles andrehen. Hoehepunkt war eine Gruppe Anzugtraeger, die Martin um ein Foto baten – aber nicht damit er eines von der Gruppe macht sondern dass er sich mit einem von denen fotografieren laesst. Tja, blond und ueber 1,90m gehoert hier zu den Attraktionen 🙂
Nun sind wir erschoepft wieder im Hostel, hoffen auf einen guten Schlaf trotz Jetlag und der einen gemeinsamen Decke 😉




