Zwei Tage am oestlichen Ende der Seidenstrasse

Ueberpuenktlich waren wir am Freitag in Xi’An mit dem Zug angekommen. Das Aussteigen war dann etwas hektisch, da unser Schaffner nicht rechtzeitig bescheid gab und der Bahnhof selbst etwas klein geraten war, fuer eine neun Millionen Stadt, sodass wir nicht sicher waren, dass wir richtig sind. Allerdings war es auch nur der Suedbahnhof, der in der Pampa lag. Im Norden wird ein neuer Bahnhof gebaut, der groesste Asiens (aehnlich wie der groesste Platz der Welt, die laengste Mauer der Welt, der groesste Stadt der Welt – hier ist eben alles etwas groesser 😉 ). Dort hatte uns eine nette, junge Reiseleiterin in Empfang genommen und ist mit uns in die Innenstadt (innerhalb der Stadtmauer) gefahren. Dort herrscht eine Hoehenbeschraenkung beim Hausbau, sodass das Hotel nur 23 Etagen hatte 😉 Ringsherum ist Xi’An im Bauboom, viele neue hohe Haeuser und eine „Kulturzone“ im Aufbau – also neue alte Tempel, Theater etc.

Am Samstag ging es zunaechst in die grosse Wildganspagode, die obligatorische, staatliche Jadefabrik  und „Feuertopf“ essen. Feuertopf ist aehnlich wie Fondue, nur mit Wassersuppe – sehr lecker.
Nachmittags ging es raus aus der Stadt zur Terrakottaarmee. Diese befindet sich unter fabrikaehnlichen Hallen, da sie knapp unter dem normalen Feld vergraben liegt und nun vor Umwelteinfluessen geschuetzt werden muss. Sie ist sehr beeindruckend, aber unvollstaendiger als erwartet, da immer noch ganz viele Ausgrabungen ausstehen. Damit wird gewartet, bis der Rest der 4000 kaputten Soldaten wiederhergestellt sind (wie ein riesen Puzzle).
Wie berichtet, gibt es hierzu leider keine Bilder von der Digicam, da unser abendlicher Stadtbummel mit einem Schrecken und bei der kaum englisch-sprechenden Polizei endete.

Den naechsten Vormittag verbrachten wir mit der Reiseleiterin auf verschiedenen Polizeistationen und beim Detektiv spielen am Tatort. Fuer den restlichen Reiseverlauf kauften wir uns im ersten Kaufhaus Xi’Ans (schon ganze 14Jahre alt!!! – vorher stand hier ein Kloster, schade…) eine neue Kamera.
Fuer die Zeit bis zum Abflug nach Guilin mieteten wir uns ein Tandem auf der Stadtmauer, und radelten bei 32C und Sonne 1,5h die 14km lange Mauer ab.

Mit dem Tandem auf der Stadtmauer von Xi'An

1 Kommentar

  1. Roland und Angela

    Fiffig, fiffig Denise!
    Von wegen „wir“ radeln auf dem Tandem.

    Gruß Angela!