Da wo der Highway No 1 den Pazifik verlässt, führt er an riesigen Obst und Gemüsefeldern vorbei. Natürlich deckten wir uns gleich mal mit etwas lokalem Obst ein. Erdbeeren im November? Daran können wir uns gewöhnen…
In Pismo Beach bestaunten wir die Monarch Falter, die wie tausende Blätter in den Eukalyptusbäumen hingen.
Danach folgte der schönste Abschnitt des Highway No 1: die fast 200km kurvige Küstenstraße zwischen Morro Bay und Monterey.
Die Morro Bay empfing uns mit Regen. Trotzdem waren wir solange es ging am Strand. Papa und Flori wieder beim Burgen bauen und Mama und Laura beim Sanddollar aufsammeln. Weiß eigentlich jemand ob man 1kg Sanddollar ausführen darf? 😀
Auf unserem weiteren Weg wurden die sandigen hellen Strände langsam felsige raue Küstenlandschaft. Hinter San Simeon überraschten uns die Seeelefanten, die ganz nah am Strand und im Wasser waren.
Das Wetter wurde nicht wirklich besser und so tröpfelte es auch auf unserer kurzen Wanderung zum McWay Wasserfall im Julia Pfeiffer Burns State Park. Das besondere an ihm ist, dass er in einer malerischen Bucht direkt auf den Strand bzw. bei Flut ins Meer fällt.
Letzte Nacht standen wir dann in Big Sur unter Redwood Bäumen. Man war das schlammig. Und über trockene Luft können wir uns nun nicht mehr beschweren…
Abends fiel dort im Campingplatz dann auch der Strom aus und es lief nur noch der riesige Generator.
Etwas sonniger war es dann heute in Carmel, sodass wir endlich mal unsere Campingtisch und -stühle zum Mittagessen rausholen konnten. Super lecker unsere Garnelen-Nudeln mit Ausblick auf tosende Wellen.
Der 17-mile drive entpuppte sich leider eher als Rundfahrt zwischen Golfplätzen und mannshohen Zäunen, die Villen abschirmen. Ab und zu gab’s einen netten Ausblick, aber dafür 10$ bezahlen, fanden wir nicht gerechtfertigt.