+ Leben um zu essen (schmeckt auch unserem Gaumen)
+ sind Meister der Fruehlingsrolle (frisch oder fritiert)
+ kochen auf offener Strasse
+ tragen kegelfoermige Strohuette gegen Regen und Sonne (Frau will ja auch hier nicht braun werden)
+ aus dem gleichen Grund tragen die Frauen armlange Seidenhandschuhe
+ haben einen Fernseher, Handy und saubere Kleidung, aber leben in einem aermlichen, aussen und innen dreckigen Haus (im Sueden ist es zumindestens innen sauber, weil man seine Schuhe auszieht)
+ fahren Fahrrad + Motorroller(ein chinesisches Imitat kostet nur 400USD), auf vielen Strassen ist kein Auto zu sehen
+ tragen Helm und halten meistens bei roten Ampeln
+ haben sehr wenig Ampeln 😉
+ ziehen die Hupe der Bremse vor
+ orientieren sich beim Fahren ausschliesslich nach vorn – der Hintermann wird schon aufpassen
+ scheinen innerhalb von Sekunden ihr Regencape auf dem Roller ueberziehen zu koennen
+ sobald der letzte Regentropfen gefallen ist, sieht man nirgendwo mehr Regencapes 😕
+ hat einer sein Cape vergessen, kommt er kurzerhand auf den Gepaecktraeger/zweiten Rollersitz und sein Gefaehrt wird mitgezogen
+ passen auch zu viert auf einen Motorroller
+ haben sehr tiefe, schmale (2-3m) Haeuser (=Grundstuecksbreite), da die Steuer nach Laenge der Hausbreite an der Strasse berechnet wird
+ gehen sehr unachtsam mit Natur+ Kultur um
+ sind leidenschaftliche Fussballgucker
+ sind Meister im Reisanbau
+ transportieren alle ihre Gueter – von Schwein bis Fenster- auf dem Motorroller
+ haengen nur am Telefon/Handy (deshalb haben auch wir hier selbst an den entlegensten Orten Empfang)
+ heissen zu 50Prozent „Nguyen“ (gesprochen Nwi-en) mit Nachnamen, werden allerdings mit „Herr/Frau + Vorname“ angeredet
+ Schueler gehen entweder nur vormittags (dafuer geht es auch schon vor 7 Uhr los) oder nachmittags zum Unterricht
+ machen Sportunterricht auf oeffentlichen Flaechen, da andere Oertlichkeiten fehlen
+ kleiden sich meist sehr schick (mit Hemd/Bluse) sind aber auch oft mit Hausanzug/Pyjama zu sehen
+ haben fliegende Dienstleister, wie Fahhradreifenflicker oder Friseure, die ihrem Handwerk auf dem Gehweg nachgehen
+ verlangen Parkgebuehren fuer Fahrraeder
+ beten zu Buddha und teilweise auch zu Konfuzius
+ Marktfrauen tragen ihre Waren auf die typisch asiatische Weise, mit einem Stab auf den Schultern an dem auf beiden Seiten Koerbe haengen
+ moegen Aquarien
+ starten morgens um 5 in den Tag
+ finden Denise sehr huebsch (haben uns schon mehrere gesagt) und beneiden sie staendig und ueberall um ihre „blasse“ Haut
+ verbrennen ihren Muell vor dem Haus (in laendlichen Gebieten)
+ haben noch einige IFA LKWs auf der Strasse – gute deutsche Wertarbeit
+ bauen alle erdenklichen Suedfruechte in ihrem Garten an *mmh*
+ bauen ihre Bruecken nicht passend zur Strassehoehe – gute Federung beim Rauf- und Runterfahren noetig
