Yosemite die Erste

Unser nächstes Ziel war der Mono Lake. Ein stark salzhaltiger schöner Kratersee in dem Tuffsteine wie Türme aus dem Wasser schauen. Im Mono Lake County Park gab es sogar einen schönen Spielplatz und man konnte über einen Holzweg nah ans Ufer. Florian interessierten allerdings mehr die Pflanzen am Rand, die ihre Samen verstreuten, wenn er mit seinen Stock ( zurzeit „Hexenbesen“) dagegen drosch. Dort am Parkplatz konnten wir auch schön eine Mittagspause inkl. Mittagsschlaf einlegen – sehr praktisch so ein Wohnmobil. Auf Florians ständiges „Wo fahren wir jetzt hin“ sagten wir diesmal „An einen anderen See“, denn unser Nachtlager, bevor wir in den Yosemite Nationalpark fahren, war am June Lake – ein Postkartenmotiv wie man auf den Fotos sehen kann. Wir fuhren dann am Sonntag noch den June Lake Loop, ca 13km um einige weitere Seen, bevor wir auf den Tioga Pass einbogen. Dieser brachte uns recht schnell auf 9945Fuß, was stolze 3031m sind. Wir sollten aber dazu sagen, dass wir davor nicht bei Null angefangen haben, sondern auch der Mono Lake sich schon auf einer Hochebene befindet 😉
Auf der Tioga Road folgten die Sehenswürdigkeiten dann so schnell, dass wir Mühe hatten nicht vorbei zufahren, weil wir noch über die vorhergehende staunten.
Eine sehr idyllische Mittagspause machten wir am Tenaya Lake, der wunderschön in der Sonne glitzerte. Flori buddelte dann mit unserem Putzeimer am Strand und verputzte eine riesige Schüssel Nudeln mit Käsesauce danach – im Freien isst er am liebsten. Nach einem kurzen Mittagsschlaf (ich, Denise, hatte nämlich keine Ruhe da unser Nachtcampingplatz noch nicht feststand) fuhren wir weiter. Am Olmstedt Point hatte man einen tollen Ausblick und konnte auf den riesigen glatten Felsen klettern. So richtige genießen konnten wir es aber nicht, da diverse Versuche Campingplätze des Nationalparks zu erreichen aufgrund des fehlenden Handynetz nichts brachten. Angeblich bekäme man ohne Reservierung nämlich eher keinen Platz mehr. Zudem entpuppten sich selbst die Campingplätze als geschlossen, die in unserem Campingführer noch bis Mitte/Ende Oktober als offen vermerkt sind.
An einem Parkplatz fragten wir einen Ranger, der uns an den westlichen Rand des Nationalparks verwies. Dort sind wir auch gut angekommen und hatten gleich mal die Diskussion ob wir unsere Lebensmittel nun in die bärensicheren Food locker einschließen oder nicht. Leider war der Campingplatz mit Self Registration (allein bezahlen) und andere Camper im Wohnmobil waren sich auch nicht sicher ob die ganzen Warnschilder auch für uns oder nur die Zelter gelten. Wir hofften nun einfach, dass unser Essen und vor allem wir im Wohnmobil sicher seien. Die Nacht davor am June Lake hatte der Platzwart gesagt es wäre ok.
Und am Morgen war alles wie bisher und wir haben immernoch keinen Bären gesehen. 🙂

2 Kommentare

  1. Kerstin

    Hallo ihr vier!

    Seit ein paar Tagen gucke ich schon immermal was ihr so macht und ob es euch gut geht.
    Weil ich mitten drin (also nach San Francisco) angefangen habe, wunderte ich mich immer über Florians Schokoladennase… Aber nach zurückblättern war alles klar. Ist ja zum Glück nochmal gut gegangen!
    Bei den letzten Fotos finde ich die Flug-Laura am „coolsten“

    Wir haben nur etwas Stress in letzter Zeit. Also fühlt euch begleitet und ab und an werden wir auch einen Kommentar schicken.
    Weiter gute Reise!! So tolle Landschaften, das ist auch noch mal ein Ziel für uns denke ich!

    Bis bald,
    Kerstin und Lutz

  2. Mama-Oma Sylvia & Papa-Opa Rony

    So Ihr Lieben, nun melden wir uns wieder mal zu Wort,

    sind die letzten Tage Euren weiteren Reiseberichtserstattungen mit Spannung gefolgt.
    Floris Nase scheint ja wirklich wieder gut zu heilen. Nur gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist…
    Eins muß man Euch ja lassen, nach einem kleinen „Durchhänger “ am Anfang Eurer Reise gibt’s nun wieder regelmäßig Neuigkeiten von Eurer Fahrt und den dabei erlebten Dingen. Weiter so. 🙂 Es ist sicher nicht einfach am Ende des Tages auch noch alles Erwähnenswerte ins Blog zu schreiben und die Bilder dazu rauszusuchen…
    Wir beneiden Euch richtig um das schöne Wetter, sieht Klasse auf den Bildern aus. Wie muß das erst in Natura sein ?? Obwohl bei uns die letzten Tage auch schön waren, am Sonntag sogar nochmal 23 °C. Jetzt klopft aber der Herbst an. Regen, Wind und angesagte Nachttemperaturen von 2-4°C. Brrr….
    Super Landschaftsaufnahmen !!! Postkartenmotiv incl. Auf einem Bild sieht der Tuffstein aus wie ein versteinerter Hund.
    Wie lange habt Ihr denn für den tollen „snapshot“ mit der „Flying Laura“ gebraucht ? Das arme Kind 😉 – ist hart im Nehmen, aber das haben wir ja schon des Öfteren gesehen.
    Dass Ihr noch keinem Bären begegnet seid, hat doch auch was Gutes, so musstet Ihr wenigstens das Essen nicht mit ihm teilen und auch die Vorräte reichen dann länger 😉
    Weiterhin eine entspannte Reise und viel Glück auf Euren Wegen.

    Mama-Oma Sylvia & Papa-Opa Rony