Da wir am Dienstag das Wohnmobil erst nachmittags in Empfang nehmen konnten, verbachten wir den Vormittag noch einmal in Lissabon. Nach einem leckeren Frühstück in einem Café um die Ecke ging es ein wenig shoppen. Unsere Spazierrunde führte uns noch zum Platz Praça Dom Pedro IV, den bisher nur Mathias bei Nacht gesehen hatte, bzw. wir alle vom Aussichtsturm. Weiter ging es in die historische Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen. Die Altstadt, in der unsere Ferienwohnung lag, war schon nicht mehr ganz so alt und deutlich strukturierter mit langen geraden Straßen. Nach einem etwas kleineren Mittagessen ging es dann mit dem Taxi zum Wohnmobilverleiher.











Das Abholen gestaltete sich mal wieder als etwas langwieriger – nach ca. 2,5h konnten wir endlich vom Hof fahren. Nun wohnen wir in einem 6-Bett-Wohnmobil. Die Kinder haben sich wieder den Alkoven ausgesucht und wir Eltern schlafen hinten. Somit bleibt der Esstisch immer frei für sonstige Aktivitäten.
Unsere erste Fahrt führte uns gleich zu ALDI in der Nachbarschaft, da der Verkehr um halb Sechs ordentlich im ganze Gange war und wir die Zeit besser nutzen wollten. Mit dem Nötigsten ausgetattet ging es dann eine gute Stunde gen Süden. Über die Autobahnen Lissabons kamen wir teils im Stau zur großen Brücke Ponte 25 de Abril, die uns über den Tajo führte. Im Dunkeln, nach 20 Uhr, kam wir bei unser ersten Unterkunft an: Ein Stellplatz auf dem privaten Grundstück von Paulo. Er hatte noch eine Ferienwohnung und zwei weitere WoMo-Stellplätze. Nach einem schnellen Abendessen ging es dann k.o. ins Bett.






Der Mittwoch fing regnerisch an, doch zur Abfahrt riss der Himmel langsam auf. So konnten wir nun die Umgebung im Hellen begutachten. Alles sieht ein bisschen heruntergekommener aus. Hier und da bröckelt der Putz oder sind die Flächen nicht sehr gepflegt. Gehwege gibt es hier auf dem Land auch deutlich weniger und die Straßen sind recht holprig.
Unser erster Ausflug heute führte uns in eine nahegelegene Fliesenmanufaktur. Hier zeigte uns ein freundlichen Mitarbeiter, wie der Ton zunächst gerollt und dann die Fliese ausgeschnitten wird. Nach dem Trocknen und Brennen kann sie bemalt bzw. glasiert werden. Hier in Portugal nutzen sie dafür eine spezielle Glasur, die auch feine Malereien ermöglicht, ohne dass die Farbe beim Brennen zerläuft.








Weiter ging es in Richtung Sesimbra. Zunächst hielten wir an der Burg hoch oben über dem Dorf und spazierten eine Runde auf der Burgmauer. In Sesimbra gab es leckeren Fisch zum Mittag und einen Strand. Nach einem Eis stiegen wir wieder in unser WoMo und kürzten erst einmal die Hosen. Es war mit etwa 23°C angenehm warm.















Weiter ging die Fahrt in Richtung Setúbal. Nach einem kurzen Schwenk über einen Supermarkt, wo wir uns noch einen Toaster kauften, fuhren wir durch den Naturpark Parque Natural da Arrábida, wo uns neben einer Schotterstraße schöne Ausblicke und Sandstrände am Wegesrand begleiteten.
Den Campingplatz erreichten wir gegen 16 Uhr im Hellen, sodass wir es uns draußen gemütlich machen konnten und die Kinder noch ein bisschen Zeit zum Spielen auf dem Areal hatten. Zum Abendessen mit Meerblick kam dann gleich der neue Toaster zum Einsatz.





















































































