Als erstes stand heute Marina Bay auf dem Programm. In dieser Bucht wurde gestern und heute die Einweihung eines neuen Dammes und Gebaeudes gefeiert. Der Damm soll Singapur vor Ueberflutung schuetzen und als Reservoir fuer Trinkwassergewinnung dienen.
Von dort aus gings es nach Sentosa – der groessten vorgelagerten Insel von Singapur. Sentosa bietet neben Parks, Straenden, Restaurants, Hotels, Vergnuegungs- und Themenparks alles was das Freizeitherz begehrt. Der Reisefuehrer nannte Sentosa das asiatische Disneyland. Und da es dort eben
auch die naechsten Straende gibt, zog es uns heute dahin. Das Wetter spielte super mit und wir hatten ca. 29Grad und Sonnenschein. Das Meer brachte dann aber nicht die gewuenschte Abkuehlung da es Lufttemperatur hatte. :sonnig:
Der Strand war ein typisch tropischer Sandstrand mit Palmen – sehr malerisch waeren da nicht die Baustellen links und rechts und die grossen Lastenschiffe vor einem in Sichtweite. Trotzdem war es ein sehr erholsamer Tag.
Jetzt gehen wir noch im Hotel um die Ecke unsere Waesche waschen. Mal sehen was bei den hiesigen Waschmaschinen, die die Waesche nur in der waagerechten schuetteln sauber wird 😉
Danach gehts wieder in einem HawkerCenter essen – so werden die Ansammlungen von Staenden mit asiatischem Essen unter freiem Himmel genannt. Zum Abschluss wollen wir noch ein wenig in der belebten Arab-Street flanieren.
Autor: Laura, Florian, Denise und Mathias (Seite 9 von 10)
Heute war wieder ein sehr ereignisreicher Tag fuer uns in Asien.
Es hatte die ganze Nacht und bis in den Vormittag hinein geregnet, sodass wir erst dachten unser Ausflug in einen der Regenwaldparks faellt buchstaeblich ins Wasser. Als wir jedoch aus dem Hotel traten, troepfelte es nur noch ein wenig und die Temperatur lag bei angenehmen ca. 25Grad. Da die Feuchtigkeit in den Regenwaldparks die gefuehlte Temperatur sowieso immer noch steigert, nutzten wir diesen Tag dann doch fuer einen Besuch dort. Gleich am Anfang begegneten uns Affen, zum greifen nahe. Wir sind dann ca. 10km durch den Regenwald gewandert. Zwischendurch gab es einen Treetop walk – eine flexible Bruecke zwischen 2 Erhebungen, auf der man auf Hoehe der Baumkronen laeuft. Dort und auch noch an einigen anderen Stellen trafen wir wieder Affen. Wir muessen zugeben, dass uns diese unmittelbare Naehe doch etwas suspekt war, aber meistens hatten die Affen mehr Angst als wir 😉
Zum Abendbrot trafen wir uns in groesserer Runde mit Mathias Bekannten vom Tauchen damals in Singapur. Es wurde in einem typischen offen Lokal fuer uns (10Personen) reserviert und gab Chili Crab. Uebersetzt Krebs in Chilisauce. Haette mir jemand vor 10Tagen gesagt ich wuerde mal einen Krebs aufknacken und auspulen, haette ich ihn fuer verrueckt erklaert. Aber heute schien das unter den anderen das normalste der Welt- und war sehr lecker!
Danach gabs Durian – das ist eine mit nichts anderem vergleichbare Frucht die tierisch stinkt aber hier sehr beliebt ist. Wir hatten sie noch nicht probiert und den anderen war es eine Freude uns beim probieren dieser Frucht zu beobachten. Geschmack, Konsistenz und Geruch sind sehr gewoehnungsbeduerftig. Als Gegenstueck zu diesem „Koenig der Fruechte“, gab es dann auch die Koenigin. Nannte sich Mangostien, ist aussen violett und so gross wie eine Mandarine, innendrin befinden sich Kerne die von weichem Fleisch aehnlich einer Litschi umhuellt sind. Diese waren sehr suess. Insgesamt war es ein sehr schoener Abend in lustiger Gesellschaft.
Wenn das Wetter morgen mitspielt, soll es auf eine Insel zum baden gehen – endlich!
Gestern abend und heute sind wir mal wieder gefuehlte 20km gelaufen 😉
Wir haben schon einiges von Singapur gesehen: Little India, Chinatown, einen Park, die Singapur-Entwicklungsausstellung, Finanzdistrict, den Merlion, Esplanade, das bekannte Raffles-Hotel und diverse Einkauscenter und Foodcourts.
Heute abend waren wir mit ehemaligen Singapur-Kollegen von Mathias in der Arabstreet essen, das war sehr lecker und unterhaltsam. Unsere Dinnerverabredung fuer Morgen haben wir auch schon – Freunde vom Tauchen von Mathias.
Unsere bisherigen Eindruecke aus Singapur:
+ es herrscht Linksverkehr (gefaehrlich fuer Fussgaenger die an Rechtsverkehr gewoehnt sind)
+ es wird bei rot tatsaechlich gehalten/stehen geblieben
+ es wird generell auswaerts gegessen
+ es wird nichts weggeworfen
+ Kaugummis sind kaum erhaeltlich und duerfen auf keinen Fall auf die Strasse gespuckt werden
+ es gibt nur Autos, die juenger als 10Jahre sind, da die Zulassungsverlaengerung nach 10Jahren soviel wie ein Neuwagen kostet
+ es wird fliessend aber teilweise schlecht Englisch gesprochen, obwohl es eine der Nationalsprachen ist
+ da Singapur eine begrenzte Grundflaeche hat, wird diese fuer weitere Bebauung durch Meeresaufschuettung erweitert
+ es wird alles abgekuerzt (Namen von Einkaufscentern, U-Bahnstationen)
+ die Singapurianer lieben es klimatisiert- deshalb wird auch mehr Auto als Motorrad/Moped gefahren
…to be continued…
Nach ca. 6 Stunden Busfahrt und einer kurzen Taxifahrt sind wir gut in Singapur in unserem Hotel angekommen.
Gestern waren wir extra zeitig, kurz nach halb acht, schon am Fusse der Petronas Tower, um noch Karten fuer die Skybridge – den Uebergang zwischen beiden Tuermen – zu bekommen. Momentan scheint jedoch nicht viel in KL los zu sein, sodass wir gleich um 9Uhr als erste mit hoch kamen. Die Aussicht aus der 41. Etagen, in der sich der untere Teil der zweietagigen Bruecke befindet war beeindruckend. Auch die Sicht war gar nicht so schlecht.
Der Rest des Tages war eher von essen, rumgammeln und rumlaufen gepraegt. Auf der Suche nach einer Sitzmoeglichkeit in einem Park verschlug es uns in den „Dschungel“ rund um den TV Tower, in dem wir drei Touristen-beobachtende Affen sahen. Da man dort jedoch nicht ohne fliegene Plagegeister sitzen konnte, ging es zurueck zu den Petronas Towern.
Als wir abends auf dem weg ins Bett waren – gegen kurz nach 22Uhr fing unten auf dem Platz eine Gruppe Trommler lautstark an zu spielen – sehr schoen anzusehen und zu hoeren, nur nicht unter dem Aspekt schlafen gehen :S Doch gegen Elf waren sie fertig, sodass wir wieder dem gewohnten Laerm der Mofas und Klimaanlagen lauschen konnten.
Bevor es nun nach Singapur geht, noch kurz die Besonderheiten der Einheimischen Kuala Lumpurs.
Die Locals…
+ fahren auf der linken Seite
+ fahren auf ihren lauten Mofas nur mit Helm (allerdings liegt der meist nur lose auf dem Kopf)
+ fahren Busse, die lauter knattern als jedes aufgemotzte Auto
+ haben animierte gruene Ampelmaennchen, die schneller laufen, wenn Gruen bald zuende ist
+ sind sehr multinational – Ostasiaten aller Laender, Araber, Inder, Pakistani und Expats aus dem Westen
+ haben zwar den Islam als Staatsreligion, sind aber auch offen fuer anderen – hier gibt es Moscheen, Hindutempel, buddistische Tempel und auch Kirchen.
+ spucken lauthals nur noch auf der Toilette
+ lieben es, wenn Einkaufscenter, Zuege, etc. frostig klimatisiert sind
+ (die Juengeren) empfinden es noch als Sensation Nicht-Asiaten wie uns zu sehen
+ (bevorzugt die Weiblichen) laufen mit einem Sonnenschirm durch die Gegend- gegen die Waerme und gegen die Braeune :sombrero:
+ sind bevorzugt abends aktiv – da ist es einfach angenehmer
Wir sitzen gerade im schoenen Park neben den Petronas Towern und schauen einer grossen Gruppe Kinder beim Baden in einem flachen, aber grossen open air Pool zu. Unsere Blicke sind bei 30C und ueber 50% Luftfeuchtigkeit nicht ganz ohne Neid 😉 Wie schoen war es doch als Kind…
Interessant an der ganzen Sache ist, dass sowohl die Jungs als auch die Maedchen mit kompletter Bekleidung, also Hosen, T-Shirt und Schleier baden gehen. Bei den Temperaturen hier haben sie vermutlich nicht einmal Wechselsachen mit.
So langsam geht die Sonne unter (fuer deutsche Verhaeltnisse ist es wiederum sehr schnell) und die Temperaturen sinken bei leichtem Wind in sehr angenehme Bereiche (vermutlich 25C bis 27C).
Zu Beginn noch einige Fakten zu KL:
+ Hauptstadt von Malaysia
+ die Einwohner setzen sich aus allen Religionen und Voelkern zusammen
+ es wird gut und ueberall Englisch gesprochen, obwohl es keine Landessprache ist
+ die ganze Stadt ist recht westlich eingestellt
+ es herrscht stets feucht warmes Klima
Da es nun leider doch schon sehr spaet ist und wir morgen um 6:30 aufstehen muessen, um uns fuer die Petronas Towers anzustellen, hier nur ein kurzer Abriss unseres heutigen Tages in KL.
Nach dem doch sehr kargen Fruehstueck ging es erstmal zum Busbahnhof – unsere Busfahrt am Donnerstag nach Singapur wollte organisiert werden.
Danach liefen wir durch die Stadt und nahmen viele der sehenswerten Orte mit: Chinatown, Finanzdistrict, Little India, Central Market, die Nationalmoschee, den Hibiskuspark, die Petronastowers von aussen im Hellen und Dunklen und das Einkaufszentrum an den Towern.
Zusammengefasst kann man sagen, wir fuehlen uns recht wohl hier.
Bis morgen – zu einem hoffentlich ausfuehrlicheren Bericht 😉
Haben unser Bed+Breakfast Hotel gut gefunden. Es ist ein familaeres verwinkeltes Backpackerhostel inmitten des Einkaufsviertels. Kleine einfache Zimmer mit Gemeinschaftsbad, relativ laut (dafuer haben wir Ohrstoepsel bei) aber zum Glueck mit Aircondition. Die ist bei 30Grad und hoher Luftfeuchte auch dringend noetig. Haben vom „Hostelvater“ gleich einen Stadtplan und einen Tagesrundgang fuer morgen vorgeschlagen bekommen.
Jetzt gehen wir schlafen – immerhin ist es hier schon 7 Stunden spaeter als in Deutschland 🙂
Nach wahrscheinlich dem komfortabelsten Flug, den wir je hatten, mit Malaysia Airlines sind wir gerade gut in KL gelandet. Bei dem tollen Entertainmentprogramm mit bestimmt 20 Kinofilmen(tw. Deutsch), 50 Serien, Musik und Computerspielen auf dem Bildschirm vor einem konnten wir gar nicht schlafen 😉
Die Malaysier machen einen sehr guten ersten Eindruck – sowohl das Board- als auch Bodenpersonal war sehr freundlich.
Nun sind wir per Expresszug auf dem Weg in die Innenstadt, um uns von dort aus den Weg zu unserem Hotel zu suchen.
Heute hiess es nur im Hostel auschecken und noch einmal kurz mit Martin am People Square treffen und Bauze gefuellt mit Kraeutern oder Fleisch und chinesische Mc Donalds Burger essen.
Das war schon Shanghai – vielen lieben Dank an unseren Guide Martin :suppi:
Wir steigen jetzt wieder in den Flieger: Fuer uns gehts weiter nach Kuala Lumpur.
