{"id":1552,"date":"2014-12-02T22:46:24","date_gmt":"2014-12-02T21:46:24","guid":{"rendered":"http:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/?p=1552"},"modified":"2014-12-02T22:47:32","modified_gmt":"2014-12-02T21:47:32","slug":"unvergesslich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/?p=1552","title":{"rendered":"Unvergesslich!"},"content":{"rendered":"<p>Nach 50 Tagen, 3610 Meilen (5810 km), unz\u00e4hligen Eindr\u00fccken, &#8222;nur&#8220; 25 Burgern und mit 79kg Gep\u00e4ck plus Buggy ist unser Familien-Abenteuer zu Ende gegangen. Mittlerweile haben wir auch den Jetlag \u00fcberwunden, viele viele Waschmaschinen gewaschen und die Post und den Schreibkram von 7 Wochen Abwesenheit bearbeitet. Wir sind also wieder angekommen. Und wie erwartet gl\u00fccklich wieder ein festes Dach \u00fcber dem Kopf und Familie und Freunde um uns zu haben. Gleichzeitig traurig, dass unsere Auszeit als Familie mit diesen einmaligen Erlebnissen vorbei ist.<\/p>\n<p>Von einigen h\u00f6rten wir &#8222;So eine gro\u00dfe Reise mit zwei kleinen Kindern. Wie schafft ihr das blo\u00df?&#8220;<br \/>\nDie Antwort ist: Mit Planung und Organisation und dem Versuch flexibel zu bleiben. Schon im Vorfeld hatten wir uns gut \u00fcberlegt wohin wir reisen: sicher, sauber, modern und englisch sprachig sollte es sein. Auch das Wohnmobil und die Ausstattung (z.B. Gas-Heizung damit wir es immer warm haben) haben wir mit Bedacht gew\u00e4hlt. Unser extra gekaufter Doppelkinderwagen hat sich auch bew\u00e4hrt. Wenn Floris Beine schlapp waren konnte auch er sich hinsetzen und sogar etwas liegend schlafen.<br \/>\nVorort haben wir jeden Abend oder noch w\u00e4hrend der Fahrt die Routenplanung des Tages gemacht. Dabei haben wir immer versucht maximal 1,5-2Std am St\u00fcck bzw pro Tag zu fahren und es so gelegt, dass die Kinder m\u00f6glichst dabei schlafen. Sp\u00e4testens bei Einbruch der Dunkelheit waren wir auf einem Stellplatz. Ansonsten wurden die Aktivit\u00e4ten meist so gew\u00e4hlt, dass die Essenszeiten grob gleich waren und entsprechend der Stimmung der Kinder. Wanderungen waren entweder kurz oder kinderwagengeeignet. Auch haben wir sehr viele Spielpl\u00e4tze aufgesucht, und wenn es keinen gab uns mit Steinen, St\u00f6ckern und Sand was ausgedacht.<br \/>\nUnterwegs hatten wir immer einen gro\u00dfen Rucksack mit Wickelsachen, Trinken, Obst, Keksen, Brei und Strickjacken bei.<br \/>\nAuf diese Weise haben die Kinder unglaublich gut mitgemacht. Auch gesundheitlich lief alles (bis auf die geplatzte Lippe am Anfang) sehr gut. <\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz war das nat\u00fcrlich keine Entspannungsreise und die Bockanf\u00e4lle eines Dreij\u00e4hrigen sind auch jenseits des gro\u00dfen Wassers die gleichen. Sodass wir abends meist total k.o. waren. Da kostet es schon \u00dcberwindung nach dem Kinder ins Bett bringen, Aufr\u00e4umen und Abwaschen noch Fotos rauszusuchen und Tagebuch sowie Blog zu schreiben. Mir, Denise, sind dabei regelm\u00e4\u00dfig die Augen zugefallen. (Aber wir sind dran geblieben und sehr stolz und froh, dass wir diese tolle Reise so sch\u00f6n f\u00fcr euch und vor allem auch f\u00fcr uns als Erinnerung dokumentiert haben.)<\/p>\n<p>Auch schr\u00e4nken Kinder die Flexibilit\u00e4t und M\u00f6glichkeiten ein.  Wir waren selten abends essen, haben keine der gro\u00dfen, spannenden Wanderungen gemacht, sind nicht offroad in der W\u00fcste gefahren, haben keinen Heli-Flug gemacht usw. Ab und zu konnten wir die Umgebung oder Sehensw\u00fcrdigkeiten auch nicht in Ruhe auf uns wirken lassen. Wenn das kleine Kind Hunger hat oder\/und das gro\u00dfe Kind Pipi muss, ist auch der Grand Canyon egal.<\/p>\n<p>Und dennoch: wir k\u00f6nnen uns die Reise gar nicht ohne die beiden vorstellen. Es gibt so viele Momente die sich uns und vielleicht den Kindern (eher dem Flori) ins Ged\u00e4chtnis gebrannt haben. <\/p>\n<p>Wenn etwas bei Flori h\u00e4ngen bleibt dann wohl die Wasserfont\u00e4nen des Bellagios in Las Vegas. Wir Eltern werden wiederum nie vergessen wie er gebannt und staunend mit seinen grossen Kinderaugen alles beobachtet hat. Gleiches gilt f\u00fcr die kindliche Aufregung beim Lagerfeuer machen. Das gesch\u00e4ftige Sandburgen bauen am Strand oder die Er\u00f6ffnung seines Eisladens mit Steinen, Bl\u00e4ttern und Sand wo immer es ging. &#8222;Mama, willst du ein Eis?&#8220;<br \/>\nAuch das Boot fahren in San Francisco fand er so toll, dass er regelm\u00e4\u00dfig nach dem schlafen erz\u00e4hlt, dass er entweder von den gro\u00dfen &#8222;Springbrunnen&#8220; (Bellagio) oder der gro\u00dfen F\u00e4hre getr\u00e4umt hat.<br \/>\nDer Besuch des Antelope Canyon und die Fahrt im offenen Pick-Up wurde auch mehrmals mit seinem Lego nachgespielt.<br \/>\nUnvergesslich was auch wie unser Kleiner mitgeholfen hat wie ein Gro\u00dfer, wenn es um die Wasserbetankung oder Wasserablassen des Wohnmobils ging. Oder wie er an jeder Tankstelle sehr wichtig mit dem Scheibenwischer um das Wohnmobil ging und alle Lampen und Blinker geputzt hat.<br \/>\nAm Morgen kam immer sein verschlafenes &#8222;zu Mama und Papa runterkomm&#8220; bevor wir immer ausgiebig alle Mann unten im Bett gekuschelt haben. Hachja mir fiele noch viel mehr ein&#8230;<\/p>\n<p>Neben dem Sand anfassen war f\u00fcr Laura wahrscheinlich eher die Zeit mit der ganzen Familie von gro\u00dfer Bedeutung.<br \/>\nAuch die Bindung zwischen den Kindern ist unglaublich gefestigt worden. Aus der Not heraus haben sie viel zusammen gespielt und auf dem Bett rumgetollt.<br \/>\nLaura himmelt Florian nun noch mehr an und Florian reagiert auf Lauras Befindlichkeiten und sowie sie au\u00dfer Sicht ist, fragt er nach ihr. Ganz niedlich und einpr\u00e4gsam war f\u00fcr uns auch wie die beiden oben im Alkoven rumkicherten, weil sie sich st\u00e4ndig das Trennpolster zwischen Ihnen hin und her schoben obwohl sie schlafen sollten. Ich glaube, da k\u00f6nnen wir uns noch auf was gefasst machen in Zukunft mit den beiden Frechdachsen.<\/p>\n<p>Was hat uns r\u00fcckblickend von den Sehensw\u00fcrdigkeiten am besten gefallen? Das l\u00e4sst sich nicht sagen. Es waren so unterschiedliche Eindr\u00fccke und Erlebnisse: Moderne Gro\u00dfst\u00e4dte und einsame Weiten; karge W\u00fcste und feuchte, riesige W\u00e4lder; hohe Felsen und tiefe Canyons; stille Bergseen und der rauschende Pazifik; und und und.<\/p>\n<p>Es war einfach wunderbar! Und wir sind gl\u00fccklich, dass wir wieder die M\u00f6glichkeit zu solch einer gro\u00dfartigen Reise hatten.<\/p>\n<p>Mal sehen wann es uns wieder in die Ferne zieht&#8230;<br \/>\nBis dann! :held:<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1552 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image506.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image506-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1553\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1553'>\n\t\t\t\tTsch\u00fcss, sagen die 4 Weltenbummler\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 50 Tagen, 3610 Meilen (5810 km), unz\u00e4hligen Eindr\u00fccken, &#8222;nur&#8220; 25 Burgern und mit 79kg Gep\u00e4ck plus Buggy ist unser Familien-Abenteuer zu Ende gegangen. 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