{"id":1493,"date":"2014-11-24T08:15:57","date_gmt":"2014-11-24T16:15:57","guid":{"rendered":"http:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/?p=1493"},"modified":"2014-11-24T08:15:57","modified_gmt":"2014-11-24T16:15:57","slug":"fahren-in-amerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/?p=1493","title":{"rendered":"Fahren in Amerika"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind nun schon weit \u00fcber 3000 Meilen auf Amerikas Stra\u00dfen unterwegs, da wird es mal Zeit \u00fcber das Auto fahren hier zu schreiben. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass hier alles etwas gr\u00f6\u00dfer ist und dementsprechend auch die Stra\u00dfen meist gen\u00fcgend Platz f\u00fcr unseren gro\u00dfen Stra\u00dfenkreuzer bieten. Im Vergleich zu z.B. Neuseeland ist das bei dem h\u00f6heren Verkehrsaufkommen nur gut f\u00fcr die Nerven \ud83d\ude09<br \/>\nWarum ist das Verkehrsaufkommen hier so hoch? Zun\u00e4chst einmal wohnen hier eine Menge Leute (zur Erinnerung: in Neuseeland gab&#8217;s 10mal mehr Schafe als Einwohner). Dann ist das Land und die Entfernungen sehr gro\u00df und die \u00d6ffentlichen selten so gut organisiert wie bei uns. Kurzum, jeder f\u00e4hrt Auto. Und das ist zu solch einem Luxus geworden, dass der Amerikaner \u00fcberall hin mit dem Auto f\u00e4hrt (in l\u00e4ndlichen Gebieten nat\u00fcrlich st\u00e4rker als in St\u00e4dten). Auf Campingpl\u00e4tzen haben wir schon Bewohner gesehen, die mit einem kleinen Auto vom Wohnwagen zum M\u00fcll fuhren auch an den Duschen gibt&#8217;s hin-und-wieder Parkpl\u00e4tze. Als Folge dessen gibt es \u00fcberall gro\u00dfe Parkpl\u00e4tze, was unserem gro\u00dfen Wohnmobil nat\u00fcrlich zu Gute kommt.  Im Allgemeinen parkt der Amerikaner  \u00fcbrigens vorw\u00e4rts ein &#8211; immer und \u00fcberall &#8211; warum auch immer.<br \/>\nWenn es um Sachen des t\u00e4glichen Bedarfs geht, ist man auch schnell mit dem Auto vorbeigefahren &#8211; &#8222;Drive through&#8220; (bei uns bekannt als &#8222;Drive-In&#8220;) gibt es nicht nur beim Fastfood, sondern auch beim Briefkasten, der Apotheke oder f\u00fcr den Geldautomat \ud83d\ude2f<br \/>\nUnd weil es in den Gro\u00dfst\u00e4dten besonders voll ist, gibt es hier &#8222;Car Pool Lanes&#8220; &#8211; Fahrgemeinschaftsspuren. Entweder nur g\u00fcltig in der Rushhour f\u00fcr die entsprechende Richtung oder auch dauerhaft. Fahrgemeinschaft bedeutet, dass mindestens 2 Personen im Auto sitzen m\u00fcssen. Also hatten wir in L.A. auch gleich mal die Chance genutzt, im Stau schneller voran-\/ vorbeizukommen ;D Ist man auf dem Weg zur Arbeit jedoch allein und m\u00f6chte die Spur trotzdem nutzen, gibt es beschilderte Treffpunkte, \u00e4hnlich wie Bushaltestellen, an denen man andere Pendler mitnehmen kann. Das Fahren im Stau kennt jeder, ist meist sehr anstrengend mit einem Schaltgetriebe, daher gibt es hier meist nur Automatik-Autos. F\u00fcr Mathias sehr angenehm, so kann er sich auf den Verkehr konzentrieren \ud83d\ude09<br \/>\nDas Fahren selbst ist nicht gro\u00df anders als bei uns. Zwar sind die Schilder hier ein wenig anders, meist gelb, detailliert gemalt oder gern auch voller Text, den man dann m\u00f6glichst in rasanter Vorbeifahrt lesen soll. Wobei rasant ja auch relativ ist, in den meisten F\u00e4llen darf man auf dem Highway (Landstra\u00dfe) 55mph (Meilen pro Stunde =88,5km\/h), manchmal auch 65mph (=104,5km\/h) fahren. Auf den Freeways (meist mehrspurige Landstra\u00dfe mit Mittelstreifen) bzw. Interstates (Autobahn) meist 65mph aber manchmal auch 70mph (=112,7km\/h), selten 75mph (=120,7km\/h). Es soll wohl auch Pilotstrecken geben, auf denen 80mph (=128,7km\/h) gefahren werden darf. Laut Info von Judy am Anfang sollen die niedrigen Geschwindigkeiten wohl der Sicherheit dienen und wurde zu Zeiten der \u00d6lkrise auf generell 55mph gesenkt. Als eh alle 65mph fuhren, hat man dann schrittweise das Tempolimit wieder erh\u00f6ht. Mit der Sicherheit ist es sp\u00e4testens in den St\u00e4dten vorbei &#8211; hier darf meist zwischen 35mph und 45mph (56,3km\/h &#8211; 72,4km\/h) gefahren werden, was dann doch wieder ganz sch\u00f6n flott ist.<br \/>\nUnd wenn Fahrradfahrer in abgelegenen Gebieten mit auf der Autobahn radeln d\u00fcrfen, sind auch 65mph ganz sch\u00f6n schnell&#8230; Au\u00dferdem darf man hier auch auf der Autobahn rechts \u00fcberholen &#8211; Spurtreue ist somit von Vorteil. Nur nicht zu weit rechts, weil die rechte Spur in h\u00e4ufiger Regelm\u00e4\u00dfigkeit als Ausfahrt abf\u00fchrt oder endet, sodass man sich dann links einsortieren muss. Abfahrten von den Autobahnen befinden sich meist auf der rechten Seite, aber eben nicht immer &#8211; manchmal geht&#8217;s auch links ab. Wir hatten es einmal auf dem Highway 1 &#8211; einen Grund haben wir daf\u00fcr nicht erkannt. Autobahnkreuze sind hier besonders in den St\u00e4dten auch mal etwas gr\u00f6\u00dfer und als Hochgeschwindigkeitsstrecken ausgelegt, also keine engen Kurven, sondern langgestreckte Br\u00fccken auf mehreren Ebenen f\u00fcr alle m\u00f6glichen Richtungen. Wenn es der Platz hergibt, haben Autobahnen links und rechts einen Standstreifen f\u00fcr Notf\u00e4lle.<br \/>\nDie Amerikaner kennen leider kein Rechts-vor-Links. Wer zuerst da war, darf zuerst fahren. So gibt es recht oft &#8222;4-Way Stops&#8220;: Alle Richtungen m\u00fcssen erst einmal stoppen, anschlie\u00dfend nach der Reihenfolge des Ankommens weiterfahren, egal ob man links, rechts oder gar nicht abbiegt. An sich nicht so schlecht, nur bei etwas mehr Verkehr wird das ganz schnell zum Verkehrshindernis.<br \/>\nDaf\u00fcr darf man fast immer bei roter Ampel rechts abbiegen.<br \/>\nAus einem unerfindlichen Grund muss der amerikanische Autofahrer auch an jeder Rechtsabbiegespur erinnert werden, dass er von dieser Spur auch wirklich nur rechts abbiegen darf. Als wenn Spurenf\u00fchrung und Pfeile nicht schon genug Aussage w\u00e4ren, nein da braucht es noch ein weiteres Prosa-Schild. Und all das h\u00e4lt den hiesigen Autofahrer doch nicht davon ab, im Falle des Falschfahrens noch schnell nach Links zu ziehen, gern auch im Autobahnkreuz, wenn die Spuren schon l\u00e4ngst abgezweigt sind \ud83d\ude09<br \/>\nDabei ist der Amerikaner eigentlich ein sehr r\u00fccksichtsvoller und geduldiger Autofahrer. Einen hupenden Autofahrer bekommt man \u00e4u\u00dferst selten zu Gesicht. Wir haben ja gleich zu Beginn unser Reise gelernt, dass Anstellen und Warten Tugenden zu sein scheinen. In Situation, wo der S\u00fcdeurop\u00e4er die Hupe schon zu Tode gedr\u00fcckt h\u00e4tte, bleibt der Amerikaner gelassen. Blo\u00df kein Aufsehen erregen oder andere n\u00f6tigen &#8211; vielleicht steckt eine Angst dahinter. So wird man als Fu\u00dfg\u00e4nger meist in allen Lebenslagen mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Warteabstand \u00fcber die Stra\u00dfe gelassen &#8211; keine Klage riskieren, sie k\u00f6nnte das eigene Leben ruinieren. Allgemein wird man \u00fcberall auf den Stra\u00dfen \u00fcber Strafen und Gesetze im Klaren gelassen. So wird die Geschwindigkeit per Radar oder sogar Flugzeug &#8222;enforced&#8220; (&#8222;Einhaltung vollstreckt&#8220;), nicht Anschnallen kostet 142$ Strafe (sch\u00f6n runde Summe \ud83d\ude09 ), das illegale Campen 200$ , das Highway zum\u00fcllen 1000$. Und wer illegal parkt wird laut Hinweis in jedem Fall abgeschleppt. \u00dcberhaupt ist das Parken nicht immer ganz einfach. Zum Beispiel gibt es hier keine Parkscheiben. Wenn also das Parken zeitlich Begrenzt ist (meist Zeiten wie bei uns,1-2h, aber wir haben auch mal 24 [Vierundzwanzig] Minuten gesehen), f\u00e4hrt ein kleines Auto samt Polizist die Stra\u00dfen ab und markiert die R\u00e4der mit Kreide. Sch\u00e4tzungsweise kommt beim n\u00e4chsten Vorbeifahren das Kn\u00f6llchen, wenn der Kreidestrich noch an gleicher Stelle ist (vielleicht erkl\u00e4rt das die 24Minuten &#8230; Genau so lange dauert vielleicht die Markiererei einmal um den Block herum&#8230;). Ein Block bezeichnet hier \u00fcbrigens den Abschnitt zwischen zwei Stra\u00dfen. In Rei\u00dfbrettst\u00e4dten wie Teile von Chicago ergeben 8 Bl\u00f6cke eine Meile \ud83d\ude00<br \/>\nWie anfangs schon beschrieben, sind die U.S.A ein gro\u00dfes Land mit gro\u00dfen Entfernungen. Unser Rekord f\u00fcr eine schnurgerade Stra\u00dfe waren genau 14,5 Meilen, also 23,3km auf der Route 66. Und gerade meint gerade! Ich h\u00e4tte Tempomat und Lenkrad fixieren und hinten einen Tee trinken k\u00f6nnen :held:<br \/>\nUnd solch lange Stra\u00dfen m\u00fcssen nat\u00fcrlich in Schuss gehalten werden. Dementsprechend sind sie gern mal holprig und geflickschustert. Und damit sie nicht verm\u00fcllen, werden die Highways zur Adoption freigegeben. Ein jeder kann ein St\u00fcck Highway adoptieren und k\u00fcmmert sich dann um die M\u00fcllbeseitigung, inkl. nettem Hinweisschild, welches dann gern als Werbefl\u00e4che von lokalen Unternehmen genutzt wird.<br \/>\nWer uns auch fast t\u00e4glich begegnete war der Schulbus &#8211; in der bekannten gelben, l\u00e4nglichen Form. Auch wenn meist keine Kinder drin sa\u00dfen, ist immer Vorsicht geboten. Entlang der Stra\u00dfen warnen immer wieder Schilder vor kommenden Schulbus-Stopps. Haltestellen gibt es keine, die Kinder werden einfach rausgelassen, wo sie gerade hinm\u00fcssen. Allgemein ist im Schulbereich auch immer Vorsicht geboten. Gern darf man am Highway mit 55mph (=88,5km\/h) vorbeirauschen, doch &#8222;wenn Kinder anwesend sind&#8220;, nur noch 25mph (=40,2km\/h) fahren. Einmal wedelte ein Vater an einer Schule ganz aufgeregt mit den Armen, als wir etwas zu schnell angefahren kamen, weil vorher nichts von Schule zu erkennen war.<br \/>\nJa so sind wir hier gut rumgekommen &#8211; mit dem #1 Fortbewegungsmittel. Aber wir haben unterwegs auch viele Fahrradfahrer und Wanderer gesehen, so unsportlich wie man sich den Amerikaner immer vorstellt, scheint er gar nicht zu sein. Nur zur Wanderung hin geht&#8217;s halt im Auto \ud83d\ude09<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1493 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image485.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image485-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1507\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1507'>\n\t\t\t\tDrive through &#8211; Bankautomat\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image381.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image381-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1383\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1383'>\n\t\t\t\tCarpool-Lane\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image416.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image416-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1418\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1418'>\n\t\t\t\tViel Prosa\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image486.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image486-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1508\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1508'>\n\t\t\t\tRechtsabbiegen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image484.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image484-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1505\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1505'>\n\t\t\t\tSchnurgerade\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image387.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/unterwegs.m-g-b.de\/wp-content\/uploads\/image387-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1389\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1389'>\n\t\t\t\tAdopt a Highway\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind nun schon weit \u00fcber 3000 Meilen auf Amerikas Stra\u00dfen unterwegs, da wird es mal Zeit \u00fcber das Auto fahren hier zu schreiben. 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